Junge Union besichtigt DRK Rettungswache Haiger

Gute Gesundheitsversorgung wichtiger "weicher" Standortfaktor für die Region
v.l.n.r.: Samuel Ohrendorf-Weiß, Yannick Neuser, Dominik Leisegang,  Thomas Rockel, stellvertretender DRK-Rettungsdienst
v.l.n.r.: Samuel Ohrendorf-Weiß, Yannick Neuser, Dominik Leisegang, Thomas Rockel, stellvertretender DRK-Rettungsdienstleiter Alexander Bretsch, Björn Lemme und JU-Vorsitzender Patrick Mamok.

Eine weitere wichtige Regelung des HRDG ist die sog. "Hilfsfrist". Demnach muss jeder an einer Straße gelegene Ort in Hessen innerhalb von 10 Minuten durch Rettungskräfte erreicht werden. Um dieser gesetzlichen Hilfsfrist gerecht zu werden hat der Lahn-Dill-Kreis als Träger des öffentlichen Rettungsdienstes insgesamt 14 Rettungswachen und 4 sog. NEFWachen (Notarzteinsatzfahrzeug) ausgeschrieben, von denen die DRK Rettungsdienst Dill GmbH als Leistungserbringer aktuell sechs Rettungswachen und eine NEF-Wache im nördlichen Lahn-Dill-Kreis besetzt. Mit den Wachen in der Allendorfer Straße und in der Weidelbacher Straße liegen davon gleich zwei auf Haigerer Gemarkung. Der stellvertretende JU-Vorsitzende Thomas Rockel erklärt hierzu: "Gerade im Zuge des Ärztemangels im ländlichen Raum ist eine gute Gesundheitsversorgung durch einen starken

und kompetenten öffentlichen Rettungsdienst unumgänglich und für uns auch ein weicher Standortfaktor für Haiger." Zum Abschluss der Besichtigung zeigte der DRK-Fachmann den Nachwuchspolitikern noch die Rettungswache und ein Einsatzfahrzeug im Detail. Die neueren Wachen sind im nördlichen Lahn-Dill-Kreis überall einheitlich aufgebaut und eingerichtet, sodass sich die Mitarbeiter bei Wachwechseln nicht umstellen müssen und sich überall zurechtfinden. Für die Erfüllung des Einsatzauftrags stehen dem DRK vor Ort rund 65 hauptamtliche Mitarbeiter sowie 8 RTWs, ein Schwerlast-RTW für massiv-adipöse Patienten und ein NEF (Notarzteinsatzfahrzeug) plus drei Ersatzfahrzeuge zur Verfügung. JU-Vorsitzender Patrick Mamok: "Wir freuen uns, dass wir in Haiger gleich durch zwei Rettungswachen und mit dem DRK als Betreiber einem kompetenten Partner der Gesundheitsversorgung abgesichert sind. So kann man nachts ruhig schlafen gehen."


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