Nanzenbacher Schulkinder wandern zur Donnerfichte

Ziel war die „Donnerfichte“, seit einiger Zeit ein ausgewiesenes Naturdenkmal, nördlich des Dorfes gelegen. Am Anfang wurde freilich nicht gewandert sondern mit dem Linienbus gefahren. Von hier aus ging es dann durch den Wald in Richtung der ca. 42 Meter hohen Fichte, die natürlich von allen Kindern bestaunt wurde. Hier unter den großen ausladenden Zweigen des imposanten Baumes wurde dann gleich der mitgebrachte Proviant verzehrt. Der Heimatverein hatte für jedes Kind Kakao und etwas Süsses bereit gestellt.

Hans Hartmann, der auch die Grenz- und Jahreszeitenwanderungen mit dem Heimatverein organisiert, wusste danach viel Interessantes über diesen Baum und die Fichte an sich zu erzählen. Dass zum Beispiel die Tannenzapfen, die unter dem Baum liegen eigentlich Fichtenzapfen sind und von den platt sprechenden Nanzenbachern „Fichtäbbel“ genannt werden. Dass man auch fühlen kann ob es eine Tanne oder eine Fichte ist, wenn man die Zweige zwischen den Fingern drückt. Merke:“Die Fichte sticht – die Tanne nicht“. Noch vieles mehr konnten die Kinder erfahren, auch wie man den Umfang und auch die Höhe eines Baumes ganz ohne Metermaß ausrechnen kann. Da staunten selbst die mit wandernden Erwachsenen. Bevor die Wanderung weiter ging wurde noch schnell ein Gruppenbild mit Schulhund „Cora“ gemacht. Von der Donnerfichte aus führte dann der Weg stetig bergab ins Dorf zurück.

Am nächsten Tag haben alle Kinder ein Bild gemalt mit dem Thema „Hier gefällt es uns am besten“. Viele Kinder hatten natürlich die Donnerfichte und auch die riesigen Strommasten gemalt, die gleich in der Nähe stehen. Viele hatten auch die Schule, den Wissenbacher Berg oder ihr Zuhause gemalt. Alle Bilder wurden während der „Heimat- und Kulturtage, die am nächsten Tag begannen, ausgestellt. Vielen Dank vom Heimatverein an die Schüler und Lehrerinnen der Grundschule Nanzenbach für den schönen Tag.


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