Studenten begeistern Schüler für Naturwissenschaften

MINT-on-Tour – eine Kooperation der Universität Siegen mit der Wilhelm-von-Oranien-Schule

(Foto: Renate Edelmann)

(Foto: Renate Edelmann)

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Ziel von MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) -on-Tour ist es, bei jungen Gymnasiasten Interesse an den Naturwissenschaften und der Technik zu wecken und so einer drohenden Lücke auf dem Arbeitsmarkt entgegenzuwirken. Da das Dillenburger Gymnasium zum Einzugsgebiet der Uni Siegen gehört, konnte die Fachbereichsleiterin Renate Edelmann die Verantwortlichen davon überzeugen, nicht nur in NRW zu werben, sondern auch an der WvO im benachbarten Hessen aktiv zu werden. So konnte der Schulleiter Martin Hinterlang zusammen mit Renate Edelmann die Studenten und ihren Dekan, Herrn Prof. Dr. Kluth, begrüßen.

In Gruppen experimentierten die Siegener Studenten gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe 7. An den beiden Tagen ging es um verschiedene Energieformen und deren gegenseitige Umwandlung. Die jungen Naturwissenschaftler bauten aus Sicherheitsnadeln, langen Drähten und kleinen Topfmagneten funktionsfähige Elektromotoren. Mit Pommes-frites-Pappschalen, Drähten und haushaltsüblichen Flüssigkeiten entstanden Batterien, die LEDs mit Energie versorgten, und Schüttellampen wurden aus Pappröhren, Drähten, Magneten und LEDs zusammengesetzt. Rückzugsautos, deren Teile aus Pappe und Gummiringen hergestellt wurden, zogen großes Interesse auf sich. Durch die Beschäftigung mit den selbstgebauten Modellen konnten sich die Schülerinnen und Schüler den abstrakten Begriff der Energie und deren unterschiedliche Erscheinungsformen erschließen.

Die Verantwortlichen des hiesigen Gymnasiums und der Universität Siegen erhoffen sich eine anhaltende Motivation für die Naturwissenschaften. Erreicht wurde schon jetzt, dass die beteiligten Siebtklässler begeistert ihre selbstgebauten Produkte zeigen und erklären, dass die jüngeren Schülerinnen und Schüler auf diese Bereicherung des Schulalltages im nächsten Jahr hoffen und wie die älteren Schüler auch gerne an diesen Projekttagen teilgenommen hätten. Alle Beteiligten würden sich freuen, wenn diese Experimentaltage zu einer dauerhaften Kooperation zwischen der Wilhelm-von-Oranien-Schule und der Universität Siegen würden.


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