Wie geht’s weiter nach der Schule?

Beim ersten Alumni-Tag versorgten WvO-Ehemalige die derzeitigen Schülerinnen und Schüler mit Informationen zu Studium und Beruf

Alumni Sina Becker und Burhan Erol stellen den dualen Ausbildungsgang zum Wirtschaftsingenieur vor. (Foto: Markus Hoffmann)

Anschließender Austausch in der Bibliothek bei Kaffee und Kuchen. (Foto: Markus Hoffmann)

Alle Referenten des Tages mit Schulleiter Hinterlang (1.v.l.), Stefanie Kruppa von StudiumPlus (2.v.l.) sowie den Organisatoren Kerstin Renkhoff (1.v.r.), Thomas Steinert (2.v.r.) und Stefan Riemer (3.v.r.).  (Foto: Markus Hoffmann)

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„Ein gelungener Tag – es hat mir Spaß gemacht, meinen Studiengang vorzustellen. Ein tolles Konzept!“ So resümierte Jannik Dross, WvO-Abiturient aus dem letzten Jahr, diesen ersten Alumni-Tag, und viele der Ehemaligen freuten sich spürbar, nochmal an ihrer alten Schule zu sein und von ihren Erlebnissen im Studium zu berichten.

Zwei Lehrkräfte des Faches Politik & Wirtschaft, Stefan Riemer und Thomas Steinert, hatten den Tag organisiert und über unterschiedliche Kommunikationskanäle (Mail, soziale Netzwerke usw.) Abiturienten der letzten Jahre zu Mitmachen aufgerufen.

Und zahlreiche positive Antworten gingen ein, so dass es ein Leichtes war, den derzeitigen Oberstufenschülern eine breite Palette an Studien- und Berufsoptionen näherzubringen:
Von den traditionsreichen Studiengängen Medizin, Jura, Architektur sowie Sprachen und Lehrämter über wirtschaftswissenschaftliche oder technische Disziplinen bis hin zu neueren Angeboten wie Marketing & Eventmanagement sowie Touristik & Verkehrswesen war für fast jeden Interessenten etwas dabei. Aber auch klassische Ausbildungsberufe wie Bankkauffrau/-mann wurden vorgestellt, ebenso wie der Einstieg in den gehobenen Polizeidienst. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten Berufsbilder, die auf dem Weg des Dualen Studiums erreicht werden können und sich in den letzten Jahren in Mittelhessen regen Zuspruchs erfreuen.

Fast alle Alumni hatten eine anschauliche Präsentation mitgebracht, um den Studiengang, aber auch die Hochschulen und das studentische Leben vor Ort vorzustellen. Dabei wurden sowohl „Heimspiele“ (Gießen, Siegen oder Marburg) ausgetragen, aber auch Heidelberg, Mainz, Bonn, Konstanz u.a. vorgestellt. Denn man will ja nicht nur wissen, wie viele Credit Points man bis zum Bachelor-Abschluss braucht, sondern auch, was die Unistädte zur Entspannung zwischen den Vorlesungen und Seminaren so alles zu bieten haben.

Schulleiter Martin Hinterlang traf sich mit den Alumni anschließend zum Auswertungsgespräch bei Kaffee und Kuchen. Es gab ein sehr positives Feedback der Ehemaligen, aber auch sinnvolle Anregungen im Detail zur Organisation des Alumni-Tages; und das setzte schon ganz selbstverständlich voraus, was anfangs noch gar nicht klar war: dass es nächstes Jahr eine Fortsetzung geben wird!

Stefanie Kruppa, Ansprechpartnerin von StudiumPlus und Technischer Hochschule Mittelhessen, mit denen die WvO-Schule seit letztem Jahr eine Kooperation unterhält, ermutigte am Ende des Tages ebenfalls die Schulleitung, diesen neuen, ganz praxisbezogenen Baustein in die schulische Studien- und Berufsorientierung fest einzubauen.
Und dass die Alumni wieder mit im Boot sind, war dann auch schnell klar; Medizinstudentin Leonie Casimir: „Ich fand es wirklich schön, diesen Vortrag halten zu dürfen und so warm begrüßt zu werden! Wenn ich nächstes Jahr um diese Zeit keine Prüfungen schreibe, würde ich auch gerne nochmal teilnehmen.“


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