Sparda-Bank hilft mit 15 000 Euro

Helft uns helfen Hans-Joachim Hellhake hofft, dass andere dem Beispiel folgen

Vorgezogene Bescherung des Sparda-Gewinnsparvereins: Mit dabei waren (v.l.) Nils Neidhart und Roswitha Zoth (AWO), der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank, Hans-Joachim Hellhake, Christina Kahn (AWO) sowie Silvia Sambi, Michael Eichler und Jan-Daniel Wolfseher von der Sparda-Bank, Dirk Botzon und Anita Groskurt von der Lebenshilfe. Für die Aktion "Helft uns helfen" nahm Chefredakteur Uwe Röndigs (2.v.r.) die Spende von 15 000 Euro entgegen. (Foto: Heller)

Der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Sparda-Bank Hessen, Hans-Joachim Hellhake, übergab das Geld symbolisch an Chefredakteur Uwe Röndigs.  Das Geld stammt aus Mitteln des Gewinnsparvereins bei der Sparda-Bank Hessen, der jedes Jahr rund 1,5 Millionen Euro an 300 Projekte   vor allem an karitative Organisationen und beispielsweise die Feuerwehren ausschüttet.

Schon traditionsgemäß unterstützt der Gewinnsparverein die Aktivitäten des Vereins "Helft uns helfen" dieser Zeitung, der seit 15 Jahren Geld zur Unterstützung von Organisationen, Vereinen und  Initiativen sammelt, die sich für gemeinnützige Zwecke einsetzen und in vielen Fällen für ihre Arbeit mehr Geld brauchen, als ihnen öffentliche Kassen zur Verfügung stellen können.

In diesem Jahr ist das Geld für die Finanzierung von Trauerarbeit mit Kindern vorgesehen. Begünstigte sind Initiativen im ganzen Verbreitungsgebiet der Zeitung, vor allem aber das Projekt  "Charly und Lotte", das bei der Hospiz Mittelhessen GmbH angesiedelt ist. Dessen Hilfe wird Kindern zuteil, die Eltern, Geschwister oder Freunde verloren haben. Hans Joachim Hellhake betonte die Wichtigkeit von Aktionen wie "Helft uns helfen". Er weiß, wie wichtig Trauer- und Hospizarbeit ist. So fördert der Gewinnsparverein alljährlich auch das Kinderhospiz "Bärenherz" in Frankfurt. "Nach einem Besuch in einer solchen Einrichtung weiß man, wie gut es uns geht, die wir nicht betroffen sind. Dann ist es auch eine schöne Sache, wenn man helfen kann." Das Projekt "Charly und Lotte" werde die Sparda-Bank auch außerhalb der Aktion "Helft uns helfen" weiter fördern, kündigte Hellhake an.

Geld von den Sparern auch für die Arbeiterwohlfahrt, die Lebenshilfe und den CVJM

Chefredakteur Uwe Röndigs dankte Hellhake für die nachhaltige und verlässliche Hilfe, die auch andere dazu inspiriere, einen Beitrag zu leisten. Das Geld in dieses Projekt sei gut investiert, helfe es doch, zusätzliche Brüche im Leben der Kinder zu vermeiden, die bereits vom Tod eines nahen Verwandten oder Freundes getroffen seien.

Neben "Helft uns helfen" gab es an diesem Tag auch weitere Spenden für die Arbeiterwohlfahrt Lahn-Dill in Herborn, die Lebenshilfe Dillenburg und den CVJM-Kreisverband Dillkreis. 

Mit den gespendeten 5000 Euro wird die AWO an ihrem Sitz in Herborn eine neue Küche im Marie-Juchacz-Haus im Walkmühlenweg finanzieren. Die bisherige Küche ist altersschwach und reicht für die heute intensivere Nutzung nicht mehr aus. Unter anderem finden dort Gruppentreffen und Veranstaltungen mit  Kindern statt, bei denen gekocht wird. "Herborn isst bunt" heißt ein Projekt, bei dem einheimische Kinder und solche aus Flüchtlingsfamilien gemeinsam gesund kochen lernen und auch Gerichte aus den unterschiedlichen Herkunftsländern zubereiten.  

3000 Euro gab es für den "Familienentlastenden Dienst" der Lebenshilfe in Dillenburg. Dieser Dienst schafft Freiräume für Familien, die behinderte Angehörige teils bis zur Belastungsgrenze zu Hause betreuen, erläuterte Vorstandsmitglied Dirk Botzon. Allerdings reiche das Geld aus öffentlichen Mitteln dafür nicht. Und es sei schön, dass die Sparda-Sparer dabei helfen. 

Der CVJM Dillkreis wird die 2000 Euro, die Hans-Joachim Hellhake im Namen des Gewinnsparvereins überreichte, in seine Jugendarbeit einfließen lassen, wofür Kreissekretärin Kerstin Müller herzlich dankte. 


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