„Mordsfrauen“ wollen berühren

Kultur  Theatergruppe „Dellerlecker“ gibt Einblicke in den Alltag im Frauenknast

Immer wieder traktiert Margot ihre Mitgefangenen: Die Proben für die neue Inszenierung der Dillenburger „Dellerlecker“ – hier mit (von links) Uschi Sarah Koban als Uschi, Tina Lommler-Thamer als Fernande und Anja Wilson als Margot – laufen auf Hochtouren. (Foto: „Dellerlecker“)

Nach den zwei humorvollen Stücken geht das Ensemble diesmal neue Wege und greift ein brisantes Thema auf: Die „Dellerlecker“ nehmen die Zuschauer mit in den Frauenknast.

In der Ankündigung heißt es: „Justizvollzugsanstalt. Abteilung für die härteren Fälle. Die Taten abscheulich, die Sprache roh, hinter den Fassaden menschliche Tragödien. Dominiert von der aggressiven Margot, befinden sich fünf Frauen in einem Raum. Es wird schnell klar: Hier stimmt etwas nicht. Alles ist ganz anders. Die Situation gerät außer Kontrolle.“

Harte Worte und die intensive Atmosphäre sollen die Zuschauer zum Nachdenken anregen

Die Zuschauer werden erwartungsgemäß mit harten Worten und einer intensiven Atmosphäre konfrontiert; das Stück soll aber auch berühren und zum Nachdenken anregen. Während der Dillenburger „Aquarena-Nacht“ am 18. August (Samstag) werden die „Dellerlecker“ sich und ihr neues Werk mit einem Getränkestand am Hüttenplatz vorstellen. Dort gibt es auch die „Mordsfrauen“-Sammelkarten. Aufführungen sind für den 11., 17. und 18. November geplant. Aufgrund des fehlenden Aufführungsortes in ihrer Heimatstadt Dillenburg zeigen die „Dellerlecker“ das Stück in der Stadthalle in Haiger jeweils ab 19 Uhr (Einlass: 18 Uhr). (red)


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