575 Kilometer für den guten Zweck

SPENDE  Dirk Keßler aus Oberscheld kehrt von seiner Wanderung nach Venedig zurück

Am Ziel angekommen: Dirk Keßler vor dem Marcusdom in Venedig. (Foto: privat)
Wohlbehalten haben Familie und Freunde den Oberschelder Dirk Keßler (stehend, 5. v.l.) nach seiner großen Wanderung empfangen. (Foto: H. Peter)
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2700 Euro brachte die Wanderung zugunsten des Deutschen Roten Kreuzes ein. Das Geld soll an das DRK-Seniorenheim in Frohnhausen und die DRK-Kinderklinik in Siegen gehen.

Große Freude über die Rückkehr und die gelungene Wanderung herrschte am Sonntag im Elternhaus von Dirk Keßler in Bischoffen. Dort hatten sich seine Freunde und die Familie versammelt, die Keßler nach seiner 30-tägigen Wanderung erwarteten und mit Transparenten begrüßten. Immer wieder wurde der Wanderer umarmt und die Freunde wischten sich so manche Träne der Rührung weg.

30 Tage benötigte der 45-Jährige für seine Wanderung von München nach Venedig und hatte dabei im wahrsten Sinne des Wortes viele Höhen und Tiefen zu überwinden. „Jeden Tag habe ich Höhen erlebt. Ich habe viele Menschen getroffen und bin auf meinem Weg nicht allein geblieben“, berichtete Keßler.

„Probleme mit meinem Fuß ließen mich daran zweifeln, ob ich die Wanderung fortsetzen kann.“

Einen absoluten Tiefpunkt habe es etwa nach der Hälfte der Strecke gegeben. „Probleme mit meinem Fuß ließen mich daran zweifeln, ob ich die Wanderung fortsetzen kann.

Auf der Lüsener Alm habe ich zwei Tage pausiert und viele Tipps aus der Heimat darunter auch Ratschläge des Bischoffener Arztes Dr. Jürgen Beck erhalten“, erzählte der Oberschelder. Langsam und mit kleinen Schritten habe er die Wegstrecke dann fortsetzen können, berichtete er, noch immer ganz überwältigt von dem herzlichen Empfang.

Die nicht eingeplante Rast auf der Lüsener Alm bescherte Keßler auch einen unerwarteten Besuch aus der Heimat. Sein Neffe Simon und dessen Freundin Rebekka legten auf ihrer Fahrt nach Brixen spontan einen Abstecher zur Lüsener Alm ein und besuchten dort am 26. August ihren Onkel. „Er hat sich riesig gefreut“ erzählt Simon Neukirchner.

Weitere Spenden werden noch bis Ende September entgegengenommen. Alle Informationen dazu und einen ausführlichen Reisebericht gibt es auf www.muenchen-venedig-2017.blogspot.de.


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