Alte Schlepper tuckern nach Fellerdilln

Freizeit  Zehntes Treffen zum 20-jährigen Bestehen der Interessengemeinschaft am Festplatz / TÜV prüft vor Ort

Traktoren und anderes landwirtschaftliches Gerät ohne Ende: Die Schlepperfreunde „Oberes Dilltal“ erwarten am letzten August-Wochenende rund 200 Fahrzeuge auf dem Fellerdillner Festplatz. (Foto: privat)

Die Interessengemeinschaft, der zehn Mitglieder angehören, besteht seit 1998. Sie widmet sich der Pflege und dem Erhalt alter Landmaschinen sowie diverser anderer Oldtimer. Zum 20-jährigen Bestehen der Schlepperfreunde werden im August wieder über 200 Traktoren und Oldtimer – darunter auch Autos und Motorräder erwartet.

Ebenso werden Baumaschinen und andere Gerätschaften vorgestellt. Los geht es an beiden Tagen jeweils um 10 Uhr.

Wer mit dem eigenen Ausstellungsfahrzeug anreist, wird mit einem Geschenk belohnt. Oldtimerbesitzer aller Art können sich der Schau zwanglos anschließen. Die Traktoren und Oldtimer werden am Sonntag, 26. August, durch den Experten Harald Weber vorgestellt.

Am Samstag, 25. August, nimmt ein Sachverständiger von 10 bis 12 Uhr Hauptuntersuchungen (TÜV) durch. Holzschnitzer zeigen an beiden Tagen ihre Fertigkeiten. An verschiedenen Ständen können sich die „Traktoristen“ mit Ersatzteilen und Werkzeugen versorgen.

Schlepperfreunde spendeten 15 000 Euro

An beiden Tagen wird zusätzlich zur üblichen Verpflegung bayerisches Bier direkt an einem Fendt-Traktor gezapft. Am Sonntag gibt es ab 11.30 Uhr Erbsensuppe und ab 14.30 Uhr Kaffee und Kuchen im Festzelt. Der Eintritt ist frei.

Für Kinder steht neben dem Festgelände ein Spielplatz zur Verfügung. Außerdem kann der Nachwuchs an beiden Tagen Bogenschießen und Ponyreiten. Am Sonntag gibt es zudem einen Kinderflohmarkt.

Den Erlös der Jubiläumsveranstaltung investieren die Schlepperfreunde in einen guten Zweck. Frühere Spenden waren an den Fellerdillner Kindergarten, die örtlichen Jugendfeuerwehr und die Jugendabteilung des VfL Fellerdilln gegangen. Daneben beteiligte sich die Interessengemeinschaft an der Beschaffung von Ruhebänken für den Ort, finanzierte die Bestuhlung für die neue Friedhofskapelle mit und half den Hochwassergeschädigten der Stadt Haiger.

Unterm Strich waren es bislang mehr als 15 000 Euro. (red)


Mit ePaper wird die Zeitung digital: Testen Sie jetzt das ePaper Ihrer Heimatzeitung zwei Wochen kostenlos!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2018
Kommentare (0)
Mehr aus Region Dillenburg