Lesezeit für diesen Artikel (365 Wörter): 1 Minute, 35 Sekunden
Vielen Dank,
dass Ihnen mittelhessen.de so gut gefällt!
Registrieren
Sie sind bereits registriert? Zum Login
Sie sind bereits Abonnent einer unserer Tageszeitungen und haben noch keine Zugangsdaten? Zur Schnellregistrierung
Unsere Angebote

Abonnement ONLINE.

Unbegrenzter Zugriff auf alle Inhalte für mittelhessen.de und die News-App.

6,90 €

Abonnement DIGITAL.

Unbegrenzter Zugriff auf das E-Paper Ihrer Tageszeitung, mittelhessen.de und die News-App.

25,90 €

Monatspass

Unbegrenzter Zugriff auf die Onlineausgabe Ihrer Tageszeitung für 30 Tage

Bezahlung per Handy Bezahlung über PayPal
Bevor es weiter geht...

... ein spannendes Angebot für Sie als treuen Leser:

 

Unser Abonnement ONLINE ist aktuell im ersten Monat kostenfrei (danach, 6,90 € monatlich). Sie erhalten damit vollen Zugriff auf alle Inhalte auf mittelhessen.de und in der News-App.

 

Sie wollen sich nicht lange an einen Vertrag binden?
Kein Problem! Sie können monatlich kündigen.

Monatspass
Bitte Zahlungsart wählen:

7,90 €

Tagespass

Unbegrenzter Zugriff auf die Onlineausgabe Ihrer Tageszeitung für 24 Stunden

Bezahlung per Handy Bezahlung über PayPal
Bevor es weiter geht...

... ein spannendes Angebot für Sie als treuen Leser:

 

Unser Abonnement ONLINE ist aktuell im ersten Monat kostenfrei (danach, 6,90 € monatlich). Sie erhalten damit vollen Zugriff auf alle Inhalte auf mittelhessen.de und in der News-App.

 

Sie wollen sich nicht lange an einen Vertrag binden?
Kein Problem! Sie können monatlich kündigen.

Tagespass
Bitte Zahlungsart wählen:

1,80 €

Alle Angebote im Überblick

Sie haben Fragen oder benötigen Hilfe? Dann rufen Sie uns an unter 06441 959-99 oder senden uns eine E-Mail an service(at)mittelhessen.de

Auch die Holderbergschule will G9

ANTRAG Schulkonferenz hält den verkürzten Weg bis zum Abitur für falsch

"Wichtig für uns ist, dass ein Mehr an Unterrichtsstunden aufgrund eines weiteren Schuljahres nicht zu einem Mehr an Lernstoff führen soll", sagt Schulleiter Hans-Werner Kirchhoff. Die Schüler sollen Zeit haben, die vielfältigen Wahlangebote der Holderbergschule im Bereich der Pädagogischen Mittagsbetreuung, der Musikklassen und des sozialen Lernens für ihre Persönlichkeitsentwicklung besser und entspannter zu nutzen.

Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2012
Unsere Politiker gehen nur von einmal gefassten Entscheidungen ab, wenn ihnen nichts anderes übrig bleibt.

Die notorisch schlimmsten dabei sind die Kultusminister. Dem ideologischen Unsinn der Angleichung an mehr
europäische Verhältnisse haben wir es zu verdanken, dass unsere Abiturienten mit G8 noch weiter zurückrutschten, als dies vorher schon (verglichen mit früher) der Fall war.

Jetzt rudert man notgedrungen zurück, man kann jedoch nicht zugeben, dass man vorher Mist gebaut hat, also gibt es wenigstens die "Wahlfreiheit".

Würde man diese in gleicher Weise den Universitäten zugestehen, wäre der Spuk mit Bachelor und Master bald vorbei.

Kein Kultusminister kann natürlich das Feld räumen, ohne seinen eigenen "Fingerprint" für die Ewigkeit zu hinterlassen.

Neben den vielen bestehenden Schulformen hat unsere Kultusministerin diesen in Form von "Mittelstufenschulen" hinterlassen.

Gemäß KuMi (s. deren Webseite) stehen für die früheren Haupt- und Realschulen dabei im Vordergrund:

"Berufsorientierung und Förderung der Ausbildungsreife sind integrale Bestandteile des gesamten Unterrichts der Mittelstufenschule."

"Unser Ziel ist, dass alle Jugendlichen einen Schulabschluss erreichen. Dabei ist die Anschlussorientierung der zentrale Aspekt der schulischen Arbeit."

Das sind an sich noble Ansprüche. Allerdings wurden dabei die Realschulen zu Schulen degradiert, die praktisch nur noch auf einen Ausbildungsberuf hinarbeiten. Die Curricula wurden entsprechend systematisch ausgedünnt. Sogenante "SchuB"-Klassen mit nur ca. 8-14 Schülern für solche eingerichtet, die ansonsten niemals einen Hauptschulabschluss bekommen würden.

Gekniffen sind dabei - wie auch bei der G8-Reform - die guten Schüler, die - wie früher - mit guten Leistungen von der Realschule zum Gymnasium wechseln wollten. Zwar wird natürlich behauptet, dieser Wechsel sei immer noch möglich, den Schülern fehlen aber die Voraussetzungen, in der gymnasialen Oberstufe erfolgreich mitzuarbeiten.

Ein Treppenwitz der Geschichte ist, dass ausgerechnet eine FDP-Ministerin eine Schule etabliert, die in ihren Leistungsanforderungen noch hinter die Gesamtschule zurückgeht.

Wie G8 erfreut sich diese Schulform keiner besonderen Beliebtheit. Mir ist im heimischen Raume nur die Comenius-Schule in Herborn bekannt, die in ihrem Reformeifer sich als eine der ersten dazu umgewandelt hat.

Lehrer und Schüler könnten lehren und lernen, ließe man sie mal für 10 Jahre in Ruhe...
Mehr aus Region Dillenburg