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"Aus" für Ucon kommt früher

WIRTSCHAFT Das Werk in Sechshelden soll schon Ende 2014 dicht gemacht werden

Haiger-Sechshelden. Die Ucon AG will ihr Werk in Sechshelden früher schließen als zunächst geplant: Nicht Ende 2015, sondern bereits Ende nächsten Jahres soll der Betrieb dicht gemacht werden. Betroffen sind insgesamt 167 Frauen und Männer - 140 Ucon-Mitarbeiter und 27 ihrer Kollegen von der Thielmann-Verwaltungsgesellschaft.

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Lieber Ginfizz, (netter Dialog der Getränke übrigens);)

natürlich ist es auch eine sehr polemische Aussage von mir.
Tatsache ist aber dass hier die Kommunikation von seitens der Unternehmensführung seit Jahren mehr
katastrophal und über die Maßen erniedrigend und respektlos den Angestellten gegenüber geführt wird-oder eben nämlich gar nicht geführt wird.
Und diese Kultur scheint ja so von ganz oben vorgegeben zu sein.
Die Tatsache dass die Werke in Sechshelden geschlossen werden verärgert mich nicht alleine. Das finde ich schade. Mich verärgert das Wie.
Und ein solcher Konzern findet von mir keine Unterstützung mehr.
Kann ich denn eine ähnliche Vorgehensweise für die anderen Werke ausschliessen?
@Riesling: "Der Kunde kann und muss jetzt entscheiden und in Zukunft auf Produkte der Teka Gruppe verzichten!!"

Die Arbeiter der verbliebenen Betriebsteile werden sich über Ihren Ratschlag sicher sehr freuen mehr
...


Aber, so bitter das klingen mag:

Betriebe haben eine begrenzte Lebensdauer. Alte vergehen, neue entstehen. Das hat man in den ersten Jahrzehnten nach dem Krieg vergessen, als es scheinbar nur eine Richtung gab: Aufwärts.

Wer den Menschen eine andere Sicht der Dinge zu vermitteln versucht, ist ein Blender und hat praktisch immer Eigeninteressen, die dahinterstehen. Selten sind es die Unternehmen selbst, häufiger schon z.B. die IHK oder ähnliche Verbände. Ein richtiges Heilsversprechen konnte man immer von der Gewerkschaft erwarten, neuerdings hat auch die ev. Kirche auf diesem Gebiet ein Betätigungsfeld entdeckt (In Ermangelung von Gemeindemitgliedern sind ja Ressourcen frei...). Praktischerweise werden deswegen die Veranstaltungen gleich zusammengelegt, wobei deutlich mehr Kirchenmänner auf Mai-Kundgebungen zu sehen sind, als Gewerkschaftsfunktionäre in der Kirche.

Beide Organisationen verkaufen dabei keine "Versicherungen" (Man müsste ja im "Schadensfall" selbst einspringen. Wie teuer das werden kann, weiß die Gewerkschaft ja aus der Liquidation vieler ihrer eigenen Unternehmungen), sondern Versprechungen für die Gegenwart ("Wir fordern Arbeit ohne Mühe!") und praktischerweise auch für die infinite Zukunft ("Wir erhalten Eure Arbeitsplätze!").

Jahrzehntelang wurden auf diese Art und Weise die Arbeitsplätze für Unternehmer immer uninteressanter gestaltet. Unternehmer jammern nicht, höchstens im stillen Kämmerlein: Sie ziehen die Konsequenzen - und ab.

Durch einen wahnwitzigen Glücksfall hat die Region einen Unternehmer hervorgebracht, der durch seine Heimatverbundenheit die schlimmsten Folgen des Niedergangs der Metallindustrie mehr als abgefedert hat. Kühl rechnende Analytiker hätten wohl andere Entscheidungen getroffen. An seiner Erledigung wird allerdings permanent gearbeitet...

Ich hoffe sehr, dass die Arbeitnehmer in diesem oder in anderen Betrieben eine neue Stelle finden.
Wie hier mit Menschen umgegangen wird ist eine unsägliche Schweinerei!!
Der Kunde kann und muss jetzt entscheiden und in Zukunft auf Produkte der Teka Gruppe verzichten!!
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