Autofahrer spricht Elfjährigen auf Feldweg an

POLIZEI  Beamte bitten um Hinweise

Polizei

(Foto: Silas Stein/Archiv)

Der Junge war nach Schulende zu Fuß auf einer Wiese oberhalb der Straße „Am Scheidweg“ unterwegs. Gegen 13 Uhr fuhr ein weißer Seat auf dem Feldweg vom Hundeverein in Richtung der Landstraße zwischen Frohnhausen und Weidelbach.

Der Wagen stoppte in etwa drei bis vier Meter Entfernung zu dem Jungen und der Fahrer sprach ihn an. Der Schüler machte dem Unbekannte unmissverständlich deutlich, dass er verschwinden solle.

Der Fahrer setzte daraufhin seine Fahrt in Richtung Landstraße fort und bog auf diese in Richtung Weidelbach ab. Wenig später kehrte der Wagen wieder aus dieser Richtung zurück und fuhr auf dem Feldweg in Richtung Hundeplatz. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der Junge bereits entfernt.

Nach Einschätzung des 11-jährigen Schülers war der Unbekannte zwischen 20 bis 30 Jahre alt, von normaler Statur und hatte hellblonde Haare, die zur Seite gescheitelt waren. Er trug eine schwarze Sonnenbrille sowie ein hellblaues T-Shirt.

Elfjähriger beschreibt Wagen als weißen Seat

Den Wagen beschreibt der Junge als einen weißen Seat Kombi, möglicherweise ein „Leon“. Die Seitenscheiben und die Heckscheibe waren schwarz getönt.

Die Polizei sucht Zeugen und fragt: Wer kann Angaben zu dem weißen Seat Kombi oder dessen Fahrer machen? Wem ist der Wagen gestern im Bereich Frohnhausen oder beim Hundeplatz noch aufgefallen?

Um Hinweise bittet die Dillenburger Polizei mögliche Zeugen unter (0 27 71) 90 70. (red)


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Kommentare (1)
Jetzt ist das ansprechen von Kindern, die alleine, abseits von Ortschaften herumlaufen schon eine Sache für die Polizei?
Also ich würde ein Kind dann auch ansprechen. Es könnte sich ja verlaufen haben. Oder gegen den mehr
Willend er Eltern unterwegs sein (abgehauen?). Normal ist es auf jeden Fall nicht, das ein 11jähriger alleine herum läuft. Wir waren früher auch ohne Eltern unterwegs, aber nie alleine, immer in einer Gruppe. Komisch ist, dass hier nichts dazu gesagt wird, was derErwachsene gesagt haben soll. Das ist aus meiner Sicht aber das wichtigste überhaupt um eine sittliche oder unsittliche Tat beurteilen zu können.
Als muss ich mir mittleiweile überlegen ob ich überhaupt jemanden anspreche? Das fürht aber eher dazu, dass die Gesellschaft weiter vereinsamt.
Und was wäre wenn der Junge sich verlaufen hätte und letztlich irgendwo dehydriet zusammenbricht und stirbt? Dann wäre es doch unterlassene Hilfeleistung oder sehe ich das falsch. Hier passt doch irgend etwas nicht zusammen oder?
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