Dill nur noch zu Fuß überqueren

Verkehr  Hammerweg einzige Zufahrt zur Adolfshütte / Beschilderung führt in die Irre

Die zum Gewerbepark Adolfshütte führende Dillbrücke ist nur noch für Fußgänger nutzbar. Der Privatbesitzer hat das Bauwerk für den motorisierten Verkehr gesperrt.(Foto: C. Weber)

Rund um den Gewerbepark – hier im Bild nach der Abfahrt von der Bundesstraße aus Richtung Dillenburg – weisen Verkehrsschilder weiterhin den Weg auf die gesperrte Brücke zu. (Foto: C. Weber)

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Die Brücke, die die Bundesstraße mit dem früheren Gelände der Frankschen Eisenwerke verbindet, war schon vorher nur noch für Fahrzeuge bis 1,80 Meter Höhe und 2,4 Tonnen Gesamtgewicht freigegeben.

Aus allen Richtungen wird nach wie vor auf die Zufahrt über die inzwischen gesperrte Dillbrücke hingewiesen

Größere und schwerere Fahrzeuge müssen das Industriegelände schon länger über den Hammerweg ansteuern. Diese Zufahrt ist mit der Sperrung der Dillbrücke alternativlos, womit bei einem Unfall oder bei einer notwendigen Sanierung der Straße der Gewerbepark verkehrstechnisch nicht mehr anfahrbar ist.

Die Stadt Dillenburg hatte gedroht, nach der Frist 17. April selbst eine dann kostenpflichtige Sperrung zu veranlassen. Der private Betreiber hat diese Auflage umgesetzt. Auf der Seite zur Bundesstraße wird jetzt per Schild darauf hingewiesen, dass die Durchfahrt wegen Brückenschäden gesperrt ist. Einzig für Fußgänger ist der Gehweg weiter nutzbar.

An der Zufahrt zur Brücke verweist ein größeres Schild auf die übrig gebliebene Zufahrt über den auf der anderen Seite der Dill verlaufenden Hammerweg im Niederschelder Wohnbereich.

Geändert werden muss die Beschilderung im öffentlichen Straßenverkehr. Sowohl an der Rampe aus Richtung Burg als auch hinter der Abfahrt von Dillenburg und auf der Niederschelder Ortsmitte wird die Dillbrücke für Fahrzeuge bis 1,80 Meter Höhe noch immer als Zufahrtsweg angezeigt.


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