Ein Dorf is(s)t auf dem Schulhof

FEIER Open-Air-Kochparty in Breitscheid gefällt auch bei der fünften Auflage

Die in einer Riesenpfanne gebratenen Champignons machten Appetit.

Nein, viele Köche verderben nicht den Brei, sondern stellen leckere Hatscheln her.

Profikoch Sebastian Denk kreierte in der aufgestellten Showküche eine vegane brasilianische Wok-Pfanne mit frischen Zutaten.

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Nicht nur die Waffeln der Breitscheider Landfrauen waren farblich passend zur Fußball-Weltmeisterschaft, auch viele Essensstände, waren mit Deutschlandfahnen verziert. Auf dem Schulhof präsentierten die "Flammkuchenmädels", die Jäger des "Hegerings Westerwald Nord", der Kaninchenzuchtverein, die FWG, der Tennisclub, die Freie evangelische Gemeinde, die SSG Breitscheid, die CDU, das Küchenstudio Deisel und die Gastronomie Pavlos Misailidis und "Breitscheider Stube" für jeden Geschmack etwas.

Profikoch Sebastian Denk, der seine Ausbildung im Restaurant "Bartmann´s Haus" in Dillenburg absolvierte, kreierte in der aufgestellten Showküche eine vegane brasilianische Wok-Pfanne mit frischen Zutaten.

Die Essenspalette reichte von Krustenbraten mit Krautsalat über Tacosalat bis hin zu Filetspießen vom Reh. "Westerwälder Küche auf höchstem Niveau", wie es ein Teilnehmer beschrieb.

Im Segelflieger, den die Luftsportgruppe (LSG) Breitscheid-Haiger auf den Schulhof transportiert hatte, konnten die jungen Veranstaltungsbesucher Platz nehmen.

Profikoch Denk kreierte eine vegane brasilianische Wok-Pfanne

Bürgermeister Roland Lay hatte die Besucher mit "Hui Wäller" herzlich begrüßt und Frank Klaas aus der Verwaltung freute sich darüber, dass die Veranstaltung erstmals und auch deutlich vergrößert auf dem Schulhof stattfand.

Nebenan in der Mehrzweckhalle sorgten die Landfrauen für leckeren Blechkuchen, Waffeln und Kaffee. Das Kaffeetrinken konnten die Besucher mit dem Besuch einer Kunstausstellung verbinden. Die Erdbacher Künstlerin Benita von Wendt präsentierte gemeinsam mit etwa zehn ihrer Schüler(innen) eine bunte Bandbreite ihres künstlerischen Wirkens. Wer an ihrem privaten Malunterricht teilnehmen möchte, brauche keine weiteren Voraussetzungen außer der Lust am Malen, sagte sie. Ganz wie die Teilnehmer möchten, könnten sie Werke nach Vorlagen oder aus der eigenen Phantasie auf der Leinwand entstehen lassen.

Auf dem Parkplatz unterhalb des Rathauses hatte Gert Paul Wagner eine Oldtimer-Ausstellung organisiert. Dort zeigte zum Beispiel Kurt Schmid aus dem Dietzhölztal eine "MG" aus dem Jahr 1952. Ein "Schätzchen" ist der "Studebaker", der im Besitz von Wagner ist und aus dem Jahr 1919 stammt.

Der Erlös der Veranstaltung soll, wie in den Jahren zuvor, einem sozialen Projekt der Gemeinde gespendet werden.


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