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BAHNHOF Stadt soll sich an Modernisierung nicht beteiligen

Dillenburg (hk). Er ist unansehnlich, es stinkt nach Urin, und Behinderte haben keine Chance, in die Züge zu gelangen. Beklagenswert ist der Zustand des Dillenburger Bahnhofs - und das wird wohl auch so bleiben.

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Verfolgt man die verschiedenen Sitzungen des Dillenburger Parlamentes fragt man sich: Werden wir zu einem Sanierungsfall? Warum immer mehr Handlungs-und Beratungsbedarf bei den Parteien, wo doch sicherlich mehr
professionelle Vorschläge der Verwaltung vorliegen? TV-Halle, Bahnhof, Schlossberg etc. Ohne systematische Unterrichtung der Bürger, ist es schlicht unprofessionell und unverantwortlich, wenn einem eine funktionierende Demokratie am Herzen liegt. Leider nach meiner Beobachtung Fakt in Dillenburg. Der Skandal liegt nicht darin, dass es zu viele Vorstellungen und Gutachten gibt, sondern darin, dass die vorhandenen Resultate oft nicht, fast immer nicht zeitgleich zugänglich sind. Warum nicht einfach vieles auf die Homepage der Stadt? Wie hat der BM es in einer Ausschusssitzung formuliert: Die Fraktionen bekommen ein Exemplar der Analyse der Nutzung des Schlossberges zur Unterrichtung. Wird Halbwissen oder Parteieninformation gewünscht? Als müssen interessierte Bürger bei den Parteien anfragen. Realität einer Meinungsbildung im 21 Jahrhundert? Viele Stimmbürger verbringen ihr Leben eben nicht im heimischen Politkuchen, wo stets das jüngste Gerücht zirkuliert. Sie leben außerhalb und sind auf Informationen angewiesen. Es ist keine gute Idee, dem Souverän Informationen vorzuenthalten, die ihm eine sachgerechte Meinungsbildung überhaupt erst ermöglichen und die Notwendigkeit bestimmter unangenehmer Gebührenpolitik begründen. Für mich ein weiteres Beispiel dafür, dass unsere Eliten scheinbar den Kontakt mit den Realitäten ihrer Stadt zunehmend verlieren. Schweben sie in einer eigenen Welt, in der unsere Verwaltungen alles richtig machen und Kritik an Versäumnissen oder Fehlentwicklungen als Provokation hingestellt werden?
Wir durften im letzten Jahr unser 60-jähriges Klassentreffen erleben.
Dazu hatten engagierte Alterskameradinnen eine Fahrt von Dillenburg nach Weilburg organisiert - vielen Dank für den gelungene Event.
Ich stieg in mehr
Herborn zu. Der Bahnhof ist schlicht und dreckig aber man kann ja vom Parkplatz direkt zum Bahnsteig gelangen, ist zu ertragen während der (hoffentlich) kurzen Wartezeit.
Umsteigen mit Aufenthalt dann in Wetzlar! Sauber, offen, freundlich empfindet man dort den größtenteils neu hergestellten Bahnsteig. Welche Vorteile eine markierte Raucherzone unter freiem Himmel für Nichtraucher bieten soll, hat uns zwar belustigt - aber die Absicht ist wohl schon ehrenhaft.
Bahnhof Weilburg! Ein anderes Niveau! Alles total sauber, nicht groß, provinziell gegen Herborn und Dillenburg aber offenbar liebevoll auch im Detail gepflegt und super arrangiert - hier wird mit Herz gearbeitet.
Die Stadt ist extrem sauber, alle Anlagen sind gepflegt, ordentlich und in super Zustand, der Marktplatz ist ein Kleinod und für sich schon einen Besuch wert. Der Weg vom Bahnhof zur Innenstadt und zurück war entspannend wie im Urlaub. Die kommunalen Zuständigen (Verantwortliche wird es auch hier nicht geben) haben wirklich vorzügliche Arbeit geleistet - werde mit der Familie sicher öfter hierher kommen und das tolle Ambiente genießen.
Da wir nun mal Dillenburger sind, fuhren wir zum gemeinsamen Abendessen zurück nach Dillenburg. Hammer! Man glaubt es kaum, der Weg vom Bahnsteig verworren, dreckig, der Gehsteig eine einzige Gefahrenquelle, voller Löcher, die Bordsteine zerbröselt - hier hat seit dem letzten Winter niemand gemerkt, daß es Frostschäden gibt.
Die Bahnhofstrasse entlang stolpert man, gesäumt von vollgemüllten Hecken, dann unter der Hohlbrücke passiert man eine verdreckte Treppe, der angedeutete Brunnen in der Wand ist voll übergequellenem Müll und im weiteren Verlauf sind die Hecken
abstoßend mit Müll vollgesifft. Ekelerregend die gesamte Erscheinung.

Wenn ich richtig erinnere hat die Fahrt nach Weilburg ca. 13,-€ gekostet. Ich bin sicher, daß es Verschwendung ist, sonst würde ich Herrn Lotz diese Fahrt finanzieren um ihm aufzuzeigen was andere (besser) machen.
Unnütz! Früher sagte man "dem Oss ins Horn gepetzt".
...oder entspannen sich eventuell bereits die honorigen Dillenburger mit ihren Familien wochenends in schönen Nachbarstädten???
Sie sollen ja auch mal was schönes sehen.
Naja, ich hab leicht reden, ich wohn ja nicht mehr in Dillenburg.
Zum Glück.
Eventuell würde es behinderten und älteren Bürgern auch helfen, wenn Gleis 1, der barrierefrei zu erreichen ist, häufiger Haltepunkt von Zügen wäre. Hier könnte eine simple Weichenstellung bereits etwas bewirken!
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