Explosion in Sinn wurde absichtlich herbeigeführt

FEUER Bewohnerin des Gebäudes wurde in psychiatrische Klinik eingewiesen

Ein lauter Knall weckte die Anwohner, kurz darauf trafen Rettungskräfte in Sinn ein.  Die Wohnung im Borngrund stand in Flammen. (Foto: Nina Paeschke)

Wehren löschen Wohnungsbrand in Sinn

Um 7.15 Uhr schreckte eine Explosion die Anwohner und Nachbarn in der Straße "Im Borngrund" auf. Anschließend stand die Hochparterrewohnung in Flammen. Der Brand weitete sich auf eine darüber liegende Wohnung aus. Die Feuerwehren aus Sinn und Herborn löschten den Brand. In der Wohnung entdeckten die Feuerwehrmänner eine Propangasflasche. Drei Personen erlitten leichte Verletzungen. Die ausgebrannte Wohnung sowie die darüber liegende Wohnung sind nicht mehr bewohnbar.

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Unter den Verletzten ist auch die 40-jährige Bewohnerin. Sie erlitt leichte Verbrennungen, Schnittwunden, einen Armbruch sowie Prellungen. Momentan gehen die Staatsanwaltschaft und die Ermittler der Kriminalpolizei davon aus, dass sie, nachdem ihr Ehemann und die drei Kinder morgens das Haus verlassen hatten, Gas aus der Propangasflasche im Schlafzimmer ausströmen ließ und entzündete. Das Motiv liege in der angespannten finanziellen Lage der Familie.

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Die Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei werfen der Familienmutter schwere Brandstiftung sowie das Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion vor. Zudem ermitteln sie wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.

Die 40-Jährige wurde in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. (red)


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