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Gebärdensprache ist eine Schule des Sehens

Detlef Schmidt betreut als Gehörlosen-Seelsorger etwa 200 Menschen

Schmidt ist seit 1990 Gehörlosenseelsorger in der EKHN. Für seine seelsorgerliche Arbeit hat er eigens die Gebärdensprache erlernen müssen. "Das Schwierige an der Gebärdensprache ist, dass sie die Lautsprache nicht Wort für Wort übersetzen kann. Es ist eher eine Bildsprache", sagt er und fügt an, dass er manchmal die Gemeinde nach der richtigen Gebärde fragen muss. Die Gesten haben den Vorteil, mit einer Gebärde gleich mehrere mögliche Informationen übertragen zu können. "Allerdings gibt es keine universelle Gebärdensprache. In nahezu jedem Land hat sich eine eigene in Anlehnung an die jeweils umgebende Kultur entwickelt", sagt Schmidt. Allein im deutschsprachigen Raum gibt es die Deutsche Gebärdensprache (DGS), die so genannte Lautsprachbegleitende Gebärde (LBG), die Österreichische Gebärdensprache (ÖGS) und auch die Deutschschweizer Gebärdensprache (DSGS). So kann es bei den Begegnungen Gehörloser manchmal auch zu Missverständnissen kommen. "Es hat lange gedauert, bis die Deutsche Gebärdensprache 2002 als Sprache anerkannt wurde, die in den Schulen unterrichtet werden darf", kritisiert der Theologe. Aber: "Hessen war da einer der Vorreiter."

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