Gift geschluckt? Jagdhund verendet

Polizei  Zeugen für Vorfall in Ballersbach gesucht

Ein Hund findet einen vergifteten Wurstköder. (Archivfoto: Keller)

Am Samstag hatte der Besitzer erste Veränderungen an seinem Hund bemerkt, nachdem dieser im Bereich der Straßen „Am Bornacker“, „Auf der Grabenbach“ und Herborner Straße kurz unbeaufsichtigt herumgelaufen war.

Am Abend setzten Durchfall und Trägheit ein. Trotz Hinzuziehung eines Tierarztes starb die Kopov-Bracke am nächsten Tag.

„Die Symptome sprechen für eine Vergiftung durch Rattengift“, sagt Polizeisprecher Guido Rehr. „Wo der Hund die Dosis aufnahm, kann derzeit nicht gesagt werden.“

Die Polizei ermittelt wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Die Ermittler mahnen Hundebesitzer in dem genannten Bereich aufmerksam zu sein. Zudem bitten sie um Hinweise zur Herkunft des Rattengifts. Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon (0 27 72) 4 70 50 an. (w)


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Kommentare (1)
Hallo Anlieger, Nachbarn, Spaziergänger,

bitte meldet jede noch so unscheinbare Beobachtung. Giftköder herzustellen und auszulegen ist eine Straftat und muss auch so geahndet werden! Wer weiß, wo noch weitere Giftköder mehr
ausliegen, was noch passieren kann, ob ein Hund sie findet oder gar ein Kleinkind beim Spazieren gehen. Ein geliebtes Haustier auf diese Weise zu verlieren ist sehr schmerzlich. Auch wir haben einen treuen und anhänglichen Hund daher gilt mein Beileid dem Hundebesitzer.

Tierfreund
Karin Lein
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