So zauberhaft kann Nebel sein

Aktion  Leser senden ihre Fotos

Der strahlende Sonnenschein lässt den Aussichtsturm und die Bäume daneben zu Silhouetten werden: Unser Leser Carsten Philipp hat den „Dillblick“ in Herborn auf seinem Foto toll in Szene gesetzt. (Foto: C. Philipp)
So schön ist kürzlich ein Morgen in Hirzenhain gewesen: Der Blick geht Richtung Lixfeld von der K 30 aus. Unser Leser Ernst Karl Dorndorf aus Eschenburg schreibt dazu: „Das ganze Gansbachtal im Nebel. Und wir oben in Hirzenhain-Bahnhof konnten auf den Balkon frühstücken.“ (Foto: E.K. Dorndorf)
„Ich habe da noch ein zauberhaftes Nebelbild von Hörbach, Blickrichtung Hirschberg“, schrieb unsere Leserin Jutta Benner zu dieser Aufnahme. (Foto: J. Benner)
Fast wie von Caspar David Friedrich gemalt: Simon Paul hat uns dieses Nebelmeer geschickt, aufgenommen vom Aussichtsturm „Dillblick“ aus in Herborn. (Foto: S. Paul)
Bild 1 von 4

Was ist eigentlich Nebel? Der Deutsche Wetterdienst beschreibt es so: „Nebel besteht aus kondensiertem Wasserdampf in der bodennahen Luftschicht. Die dabei in der Luft schwebenden, gewöhnlich mikroskopisch kleinen Wassertröpfchen verringern die Sichtweite in Bodennähe. Die Bezeichnung ,Nebel’ wird dann verwendet, wenn die Sichtweite in Bodennähe unter einen Kilometer absinkt, wobei die relative Luftfeuchte nahe der Sättigung, also bei 100 Prozent, liegt.“

Ist es dann Nebel, den wir auf den Bildern sehen? „Bei größeren Sichtweiten zwischen einem und kleiner acht Kilometern sowie einer relativen Luftfeuchte von 80 Prozent und mehr wird üblicherweise die Bezeichnung ,feuchter Dunst’ benutzt“, erklärt der Wetterdienst.

Das klingt nun nicht so poetisch, und wir belassen es bei der Formulierung, dass unsere Leser mit ihren Fotografien Nebel auf besonders schöne Weise eingefangen haben.

Sind Sie mit Ihren Familien, Kindern oder Haustieren in der Natur und haben eine Kamera parat?

Wer auch solche Fotos machen möchte, muss früh unterwegs sein. Die Leser schreiben, dass ihre Aufnahmen in den frühen Morgenstunden entstanden sind.

Einer der nebelreichsten Orte in Deutschland ist im Übrigen der Gipfel des Brockens im Harz. Der Rekord der maximalen Anzahl der Tage mit Nebel pro Jahr liegt bei 330 Tagen und stamm aus dem Jahr 1958.

Falls Ihnen dieser Tage schöne Aufnahmen in der Region glücken, schicken Sie uns diese gerne mit einer kurzen Bildbeschreibung, gut aufgelöst, zum kostenfreien Abdruck in der Tageszeitung und zum Einstellen in unsere Galerie unter www.mittelhessen.de digital mit Kontaktdaten (voller Name und Wohnort) an unsere Mailadresse: redaktion.dp(at)mittelhessen.de mit Stichwort „Schmuckfoto plus Bildbeschreibung“ (ein Beispiel für die Betreffzeile kann lauten: „Schmuckfoto Spinne im Netz“).

Nach Sternenhimmeln, Regenbögen, heimischen Vögeln, Schmetterlingen, buntem Blätterwald, Pilzen, und Nebelmotiven sind wir gespannt, welche Naturschauspiele die Hobbyfotografen im alten Dillkreis als nächstes einfangen werden.

Oder sind Sie mit Ihren Familien, Kindern oder Haustieren in der Natur und haben eine Kamera parat? Wir freuen uns auch über Ihre Bilder – Hauptsache, sie sind aus unserer Heimat.


Mit ePaper wird die Zeitung digital: Testen Sie jetzt das ePaper Ihrer Heimatzeitung zwei Wochen kostenlos!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2017
Kommentare (0)
Mehr aus Region Dillenburg