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Und plötzlich die Telekom

DSL  Wirbel um Breitband GmbH / Bank stellt Darlehen zurück

Dillenburg/Wetzlar/Marburg. Steht die geplante Lahn-Dill-Breitband GmbH schon vor ihrer Gründung auf der Kippe? Die Telekom hat der Bundesnetzagentur neue Pläne für die flächendeckende Versorgung mit schnellem DSL vorgelegt. Stimmt die Bundesnetzagentur diesen zu, würde die Rechnung für das kommunale Netz in der Region nicht mehr aufgehen.

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Es ist ohnehin ein sehr "wackeliges" Projekt - ohne belastbare Berechnungen und Zahlen. Ich stimme ginfizz wieder mal zu. Und die tolle Befragung war absolut nicht aussagekräftig. Warum fragt man die Wirtschaft nach mehr
Mehrbedarf bei erhöhtem Entgelt - die bezahlen auch ein paar Euro mehr, wenn sie es benötigen. Die Privatnutzer hat man danach nicht gefragt - weil man Angst vor der Antwort hatte. Ich möchte nicht daran denken, was das schon alles gekostet hat.
@LDK120:

Dem ist ja eigentlich nicht zu widersprechen...

Rechnen wir mal grob durch:

100 Mbit/s brutto --> sagen wir mal 70 Mbit/s netto...

Ein TV-Programm in 720p (HD-Ready) braucht ca. 3,5 Mbit/s -->
20 mehr
TV-Programme gleichzeitig gucken (ca. 10 in Full-HD)

Und das pro Haushalt (=Telefonanschluss). Kommt mir ziemlich ausreichend vor.

Da Musik, Webseiten oder gar ebooks erheblich weniger Bandbreite wegnehmen, erübrigt sich eigentlich die Berechnung für diese.

Just for fun: Ein ebook in epub-Format hat ca. 500kB (=0,5MByte=4Mbit). In einer Sekunde lassen sich also fast 200 Bücher herunterladen, sagen wir mal 150. Da eine Stunde ca. 3.600 Sekunden hat, wären das ca. 540.000 Bücher in einer Stunde.

Selbst in Zeiten wie Heute - in denen der Trend zum Zweit- und sogar zum Drittbuch geht - müssen die erst mal gelesen werden ...

O.K.: Soll heißen, irgendwo ist eine weitere Steigerung der Bandbreite nicht mehr sinnvoll. Leute mit DSL 6.000 sind zwar zu bedauern, mit DSL 16.000 kommt man aber ganz schön 'rum und DSL 100.000 weiß ich auch nicht die nächsten 20 Jahre für einen Privathaushalt auszureizen.

Der Traffic für Unternehmen wird gemeinhin überschätzt. Entgegen der Annahme der GEZ schauen die meisten Mitarbeiter nicht den ganzen Tag über TV am Schreibtisch und seine Webserver stellt man auch sinnvollerweise nicht im eigenen Unternehmen sondern extern mit quasi unbegrenzter Bandbreite auf. Rittal, Klingspor und Co. kommen wohl auch gegenwärtig ohne die Hilfe der IT-Spezialisten in den Rathäusern aus. Bei diesen Unternehmen dürfte man die Diskussion wohl eher amüsiert verfolgen.

Bleiben als Kunden für unsere Breitband-Politiker (Den Scherz mit "Schmalspur..." erspare ich mir...) die Telekom, 1&1 etc. Dort wird man wohl auch eher schmunzeln bei dem Gedanken sich die Leitungen bei IT-Stadtwerken zu mieten ...
Super, dann lieber der Telekom das Monopol in die Hand drücken, und zehn Jahre auf den versprochenen Saft aus der Dose warten...
Damit will ich jetzt nicht sagen, das wir vielleicht günstig mit den Glasfaser Anschlüssen mehr
davon kommen werden, aber wenigstens ist diese Technik dann zukunftssicher! Stichwort FTTH.
Es wird auch endlich Zeit das sich was in Sachen Netzausbau in MR tut, teilweise Krebsen hier immer noch genug Leute mit light-DSL rum, oder haben gar nichts. Und das mit den bis zu 100 Mbit, ja wow, wie lange wird das aktuell bleiben? 5 Jahre? Außerdem bereiten mir bereits jetzt die Worte "bis zu" Bauchschmerzen... Siehe UMTS und LTE... Von den überirdisch hohen Paket-Laufzeiten mal abgesehen... Und dem gedeckelten Traffic mal abgesehen, genauso wie vom hohen Preis für so ein Müll.
Klar, wer nur ab und an mal ein Video bei Youtube guckt oder Surft, den wird das nicht betreffen, aber wer z.B. Streaming Angebote in HD in anspruch nehmen will, oder mit Cloud-Diensten arbeitet, guckt mit den momentanen Angeboten (lightDSL, UMTS/LTE, und selbst W-DSL der Stadtwerke Marburg) gewaltig in die Röhre!
Von dem her, sollen die ruhig Glasfaser legen, und der Telekom Konkurrenz machen, die melden sich doch nur, weil ihnen der Stift wegen dieser geht, und weil Sie das große Geld mit vectoring Wittern.
Ich meine, welches Kommunikations Unternehmen würde denn nicht gerne die Preise diktieren können?
Typisch kommunaler Größenwahn verbunden mit kommunaler Raffgier.

Mit der Aussicht, im Telekommunikationsbusiness mitmischen zu können,
den Bürgern dann die Glasfaserkabel als Monopolist wie die
Wasserleitungen zu mehr
horrenden Preisen aufzwingen zu können, gingen die
Euro-Zeichen in den Augen der Kommunen auf, wie seit der Zeit nicht
mehr, als man mit der Aufstellung von Windrädern die von oben
abgesegnete Erlaubnis zum Entzug der Scheine aus den Börsen der Bürger bekam.

Die Technik des VDSL2-Vectoring ist seit Jahren bekannt, ebenfalls seit
Jahren existiert hier eine internationale Normung (ITU G.993.5).

Könnte auch schnell eingeführt werden, Hemmschwelle ist die
Regulierungsbehörde. Es stimmt nämlich tatsächlich, dass die dicken
Kabel mit hunderten von Einzeladern aus technischen Gründen
(Verhinderung des "Übersprechens") der Kontrolle eines einzelnen
"Verteilers" (DSLAM) unterstellt werden müssen.

Das verbietet an sich die Nutzung des Kabels durch mehrere Provider
(bspw. Telekom, 1&1 etc.). Wird man sich allerdings unter diesen einig (Oder eine solche Regelung gesetzlich herbeigeführt), so dass einer nur die technische Oberhoheit bekommt, während andere den Zugang mieten können, so ist das Problem gelöst.

Die dann verfügbaren 100 Mbit/s sind übrigens das, was TV-Kabelgesellschaften als Internetzugang heute schon bieten. Für den Privathaushalt und selbst für mittlere Unternehmen über Kanalbündelung mehr als ausreichend.

Aber unsere Kommunen möchten ja gerne selbst das Geld der Bürger auf der einen Seite scheffeln, während es auf der anderen Seite mit vollen Händen herausgeworfen wird.

Bevor man sich über etwas so nebensächliches wie Technik Gedanken macht, wird schon einmal ein Geschäftsführer aus den eigenen Reihen designiert...

Den Schaden hinterher kann ja irgendein Rettungsschirm auffangen ...
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