Vorhaben: von Polizist erschießen lassen

Blaulicht

Symbolbild. (Archivfoto: P. Pleul)

Kurz vor 1 Uhr hatte ein männlicher Anrufer über Notruf bei der Leitstelle der Polizei in Siegen angerufen und einen Einbruch in seine Wohnung in Siegen-Geisweid in der Otto-Brenner-Straße gemeldet.

Als eine Streife dort eintraf, kam den Beamten auf der Fahrbahn eine männliche Person entgegen, die als sie von den Beamten angesprochen wurde augenblicklich eine Waffe zog und damit mehrfach in Richtung der Beamten schoss.

Die Polizisten erwiderten das Feuer, wobei der Mann getroffen wurde und zu Boden ging. Dort konnte er alsdann gefesselt und vorläufig festgenommen werden. Die Waffe, die sich dann als Schreckschusswaffe herausstellte, wurde von der Polizei sichergestellt.

Bereits vor acht Jahren Ähnliches versucht

Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht. Seine Verletzung ist nicht lebensgefährlich.

Aus Gründen der gebotenen Neutralität der Fall an die Polizei Hagen übergeben.

Aktuell gehen die Ermittler davon aus, dass der Mann den Einbruch vorgetäuscht hat, um sich gezielt von den Beamten erschießen zu lassen. Entsprechend äußerte sich der Mann noch vor Ort.

Bei einer Durchsuchung der Wohnung wurden zudem ein Abschiedsbrief und ein Entschuldigungsschreiben an die Polizeibeamten aufgefunden.

Beamte werden nicht verletzt

Zudem ergaben Ermittlungen, dass der 33-Jährige bereits vor acht Jahren ein ähnliches Ereignis provoziert hatte, über das in der Nacht keine Informationen verfügbar waren. Die Streifenwagenbesatzung wurde nicht verletzt, aber psychologisch betreut. (red)


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