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Was Eltern zahlen, ist noch offen

KINDERBETREUUNG Politiker wollen im Januar beraten, wie Kita-Gebühren steigen

Dillenburg. 3,75 Millionen Euro - diese Summe legt die Stadt Dillenburg dieses Jahr voraussichtlich drauf, um die Kindertagesstätten zu subventionieren. Nicht mehr zu leisten, meint die Verwaltung. Aber: Ob und wenn ja wie viel Eltern deshalb künftig mehr zahlen müssen, steht noch nicht fest. Der Finanzausschuss hat die vorgesehene Kita-Gebühren-Erhöhung am Donnerstagabend vertagt - ebenso wie den ganzen Haushalt 2014.

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Ich denke, dass dieses Thema unter ganz anderen Gesichtspunkten betrachtet werden muss: es werden vom Bund und Land Vorgaben gemacht, die massiv in die Haushalte der Städte und Kommunen einwirken. Der strukturelle mehr
Aufbau (Liegenschaften, Personal, Sonderstrukturen), der aufgrund dieser Vorgaben nötig heute nötig ist, muss in Kürze und maßgeblich mittelfristig wieder abgebaut werden. Durch den demografischen Wandel, der sich ja heute schon in den Zusammenlegungen von Schulen zeigt, werden immer weniger "Abnehmer" für Kita-Plätze vorhanden sein. Hier stellt sich die Frage, ob man speziell das Thema Kita-Plätze nicht interkommunal hätte lösen müssen. Und zwar mit flexiblen Strukturen, die auch die demografischen Besonderheiten unterschiedlicher Regionen berücksichtigt. Weitere Wege hätten mit intelligenten, teilweise auch nicht ausgelasteten Nah-Transport-Ressourcen gelöst werden können. Der Vergleich mit Schweden ist wie der Vergleich mit Äpfel und Birnen. Die Schweden finanzieren schon seit Jahrzehnten einen sehr ausgeprägten Sozialstaat durch enorm hohe Besteuerungen. Ich denke, dass möchte in Deutschland auch niemand. Die Kommune kann dieses Problem kaum lösen; nur gemeinsam mit der Bürgerschaft ausbaden.
Danke Inselfieber,klare Worte.Thomas ist am gnadenlos am Ziel vorbei gerannt. Toller Vergleich mit Schweden,immerhin haben wir X mal soviele Steuerzahler und ein doppelt so großes Land.......wie Schweden und nunja da mehr
funktioniert das ja mit weniger Steuerzahlern,hier sind deutlich mehr Steuerzahler und es geht nicht??? Das ist doch das woran ich angesetzt habe. Wir schaffen riesen Massen an, an Gebäude, Brücken und Brunnen an,alles mit Unterhaltungs- und Wartungskosten und dann fehlen einem die "Piepen" für Bildung und Betreuung? Man kann sowas nicht verrotten lassen wie altes Gemäuer, das hat mehr Zukunftspotential als der Brunnen vorm Arbeitsamt....Hier will man ne tolle Verpackung bieten mit nem miesen Inhalt......Und es nichts passiert schneller als wenn die Menschen merken ,wenn sie um den Inhalt "beschi..en " werden, unsere Kinder werden betrogen um ihre Gleichheit.
@ Thomas: Kindergarten bzw. Vorschule sind Bausteine unseres Bildungssystems. Hier geht es nicht nur um Betreuung.
Eine nach Einkommen gestaffelte Gebühr zu erheben wäre der absolute Gipfel!
Sollen wir dann auch gleich mehr
noch Grundschulgebühren und danach nach Schularten gegliederte und einkommensabhängige Gebührentabellen in´s Leben rufen, so dass sich die Eltern überlegen müssen ob Realschule oder Gymnasium überhaupt finanzierbar ist? Oder sollen dass dann die, ich zitiere, "Gutverdiener" für alle bezahlen?
Sorry - so ein Unfug kann nur von einem außenstehenden erzählt werden. Ist schon schlimm genug dass für Kindergärten überhaupt Gebühren erhoben werden.
Jeder Mensch hat oder hatte die Gleiche Chance im Leben, das soll auch so bleiben. Warum sollen dann die, die es durch Fleiß und harte Arbeit geschafft haben sich etwas mehr zu gönnen, für andere mitbezahlen???????????
Wie sagt man so schön: Jeder ist seines Glückes Schmied.
Aber das ist ein anderes Thema, hat mit dem Ursprünglichen zum Glück nichts zu tun.
Der Vergleich mit Schweden ist doch völlig unpassend. Schweden hat gerade mal 9.5 Mill. Einwohner. Das ist gerade mal etwas mehr als die Hälfte der Einwohnerzahl von NRW. Wieviel Kindergärten müssen da unterhalten mehr
werden und wieviel wären es hier bei 82 Mill. Einwohnern und wieviel würde es hier kosten wollte man diese Leistungen anbieten.
Man könnte die Beiträge ja auch nach dem Haushalteinkommen staffeln. Es soll sie nämlich auch noch geben die gutverdienenden Einzel -oder Doppelverdiener oder warum steigt die Lohn- und Einkommenssteuersumme laufend. 75 Euro- was bekommt man denn sonst für eine Leistung für diesen Betrag?
Um eben darum geht es. Wir können nicht wegen jede Erhöhung von Steuern und Abgaben streiken , wir sehen alle das es eine menge Menschen in anderen Ländern schon schlimmer getroffen hat,aber dort setzt man den Rotstift mehr
nicht an solchen Stellen an. In Schweden beispielsweise kostet die Kita 150€ allerdings ist damit 24 Std. alles inklusive. Wenn dort beide Elternteile im Schichtdienst arbeiten besteht die möglichkeit die Kinder sogar Nachts betreuen zu lassen. Kein wünschenswertes System für jeden, aber DAS ist ein Angebot, wir bekommen viel weniger für mehr Geld. Wenn hier die Vorteile für Familien wegfallen wo 3 Kinder in die Kita müssen,dann kommen schnell kosten von mehr als 300 Euro auf eine Familie zu. Wenn eine Familie das nicht mal mit 2 Beruftätigen Elternteilen gestemmt bekommt oder der Kostennutzen-Faktor zu niedrig wird ,dann muss eine Mutter diese Zeit überbrücken und ist evtl. nach dieser Zeit wieder schwer in den Beruf einzugliedern. Super,oder? Macht sich überhaupt jemand der Stadt Dillenburg über diese Beruflich-Sozialen Stickpunkte mal Gedanken? Wir Eltern müssen und sollen zusammenhalten, und auch für jene Betreuer der Kita´s besteht genauso Handlungsbedarf!
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