"Wenig Hoffnung" für Arzt-Notruf

MEDIZIN Aurand erwartet mehr Anrufe unter 112

Arzt, Symbolbild. (Archivfoto: dpa)

Das sagte er am Donnerstag in der Sitzung des Kreis-Gesundheitsausschusses. Selbst das hessische Sozialministerium sehe keine rechtlichen Möglichkeiten, etwas zu bewirken. - Der ANR soll Ende 2014 schließen. Das fordert die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen.

Wenn Patienten an Wochenenden, nachts oder feiertags - wenn die Hausarztpraxen zu sind - ärztliche Hilfe brauchen, können sie sich im Lahn-Dill-Kreis an den ANR wenden, die Telefon: 1 92 92 wählen und einen Arzt in der Rettungsdienstleitstelle des Kreises erreichen. Er kann entscheiden, ob der Patient ärztlich versorgt werden muss und ihn an einen Dienst habenden Arzt oder ein Krankenhaus verweisen.

Ab kommendem Jahr sollen sich auch die Patienten aus dem Lahn-Dill-Kreis - wie überall in Hessen - an eines der beiden Call-Center der KV in Kassel oder Frankfurt wenden und die Telefon: 11 61 17 anrufen. Aurand befürchtet, dass Patienten dort in der Warteschleife hängen und deshalb vermehrt den Notruf 112, der nur für Notfälle gedacht sei, anrufen.


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Kommentare (1)
Ach so, KV ist die Abkürzung für "Kassenärztliche Vereinigung". Ich Dummie dachte immer das hieße "Kriminelle Vereinigung".

Warum hat eigentlich niemand bislang die E..r und schafft diesen aus Bürgersicht lästigen mehr
und sozialfeindlichen Haufen endlich mal ab?!
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