Lesezeit für diesen Artikel (742 Wörter): 3 Minuten, 13 Sekunden
Vielen Dank,
dass Ihnen mittelhessen.de so gut gefällt!
Registrieren
Sie sind bereits registriert? Zum Login
Sie sind bereits Abonnent einer unserer Tageszeitungen und haben noch keine Zugangsdaten? Zur Schnellregistrierung
Unsere Angebote

Abonnement ONLINE.

Unbegrenzter Zugriff auf alle Inhalte für mittelhessen.de und die News-App.

6,90 €

Abonnement DIGITAL.

Unbegrenzter Zugriff auf das E-Paper Ihrer Tageszeitung, mittelhessen.de und die News-App.

25,90 €

Monatspass

Unbegrenzter Zugriff auf die Onlineausgabe Ihrer Tageszeitung für 30 Tage

Bezahlung per Handy Bezahlung über PayPal
Bevor es weiter geht...

... ein spannendes Angebot für Sie als treuen Leser:

 

Unser Abonnement ONLINE ist aktuell im ersten Monat kostenfrei (danach, 6,90 € monatlich). Sie erhalten damit vollen Zugriff auf alle Inhalte auf mittelhessen.de und in der News-App.

 

Sie wollen sich nicht lange an einen Vertrag binden?
Kein Problem! Sie können monatlich kündigen.

Monatspass
Bitte Zahlungsart wählen:

7,90 €

Tagespass

Unbegrenzter Zugriff auf die Onlineausgabe Ihrer Tageszeitung für 24 Stunden

Bezahlung per Handy Bezahlung über PayPal
Bevor es weiter geht...

... ein spannendes Angebot für Sie als treuen Leser:

 

Unser Abonnement ONLINE ist aktuell im ersten Monat kostenfrei (danach, 6,90 € monatlich). Sie erhalten damit vollen Zugriff auf alle Inhalte auf mittelhessen.de und in der News-App.

 

Sie wollen sich nicht lange an einen Vertrag binden?
Kein Problem! Sie können monatlich kündigen.

Tagespass
Bitte Zahlungsart wählen:

1,80 €

Alle Angebote im Überblick

Sie haben Fragen oder benötigen Hilfe? Dann rufen Sie uns an unter 06441 959-99 oder senden uns eine E-Mail an service(at)mittelhessen.de

Wer Wasser zapft, soll mitzahlen

HOCHBEHÄLTER Politiker in Sinn befürworten Bürger-Beitrag statt neuen Kredit

Sinn. Es klingt paradox, doch gerade weil Geld in Sinn an allen Ecken und Enden fehlt, muss der Finanzausschuss Sonderschichten fahren. Auch Mangel will verwaltet sein.

Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2012
@textmarker: betr. "Kleine Lehrstunde"

Danke für die Steilvorlage!

1. Wie von Ihnen beschrieben, werden die Wasserpreise jährlich neu nach dem Verbrauch (und den Kosten!) berechnet.

Konsequenzen:
Die Wasserversorger mehr
besitzen - anders als Privatunternehmen - keinerlei Interesse, ihre Kosten zu senken. Bezahlt werden sie ja vom Bürger sowieso...

Versuchen die Bürger zu sparen, indem sie weniger Wasser verbrauchen, reduzieren sich ihre Kosten nicht, da ja der (geringere) Verbrauch jetzt (bei gleichen oder höheren Kosten der Versorger) zu gestiegenen Kubikmeterpreisen führt.

Die Ökowelle ("Spart Wasser! Wasser ist ein rares Gut! Schaut mal die armen Menschen in den Dürregebieten!") hat - neben den hohen Kosten - zu anderen Problemen geführt, so dass in vielen Städten die Abwasserleitungen regelmäßig gespült werden müssen (üblicher- und wahnsinnigerweise mit Trinkwasser...), weil sie sonst wegen zu geringen Durchflusses noch mehr verrotten würden ...

2. Dass keine Gewinne ausgewiesen werden, bedeutet ja nicht, dass keine anfallen ...

So wie Konzerne á la Google ihre Gewinne in einem Land durch Lizenzabgaben in ein anderes Land verschieben, schöpfen die Kommunen die Gewinne über sog. "Konzessionsabgaben" ab. Diese treten in der Bilanzierung der kommunalen Versorger als Betriebsausgaben auf und "verschlucken" sozusagen den Gewinn der Städte.

Jeder, der ein bisschen Ahnung von Betriebswirtschaft hat, weiß, dass es auch andere Wege gibt, Gelder von einer Seite zur anderen zu verschieben. Sicher gibt es in Sinn einen erbosten, hausbesitzenden Steuerberater/Betriebswirt der all das gerne aus den Büchern nachweisen würde. Bezweifle aber stark, dass irgend jemandem so tief Einblick gewährt würde ...

Danke Ihnen nochmals für Ihre Belehrung. Bin aber keinesfalls überzeugt, Herr Lehrer ...
@martin63: Kein Widerspruch !!!

Bin zwar gebürtiger Sinner, wohne aber in Herborn.

Gegen neun Wasserversorger hat das Wirtschaftsministerium bisher wg, Missbrauchverdachts Kartellverfahren eingeleitet, dazu gehören mehr
gleich drei zur heimischen Region: Wetzlar, Herborn und Gießen.

Die allermeisten dieser neun Wasserversorger sind kommunale Betriebe. Beleg (Hess. Wirtschaftsministerium): http://www.wirtschaft.hessen.de/irj/HMWVL_Internet.

Dort ist auch nachzulesen, dass: "...die Wasserpreise in unserem Bundesland im Vergleich der westlichen Länder sehr hoch sind – und sie liegen sogar teilweise über denjenigen in den neuen Ländern.".

Aus dieser bundesdeutschen Spitzenposition heraus liegt unsere heimische Region also nochmals an der Spitze. Das HMWi bietet auch einen Vergleich der Wasserpreise an (s.o.). Herborn liegt dabei auf Platz 8 in Hessen. Über die Preise in Sinn konnte ich dort nichts erfahren, kann ja mal ein Forist posten. Oder noch besser: Die Zeitung könnte ja mal einen Vergleich der Preise in LDK machen und veröffentlichen.

Private Betreiber sind bei der Wasserversorgung (anders als im Strombereich) deutlich unterrepräsentiert. Das Geschäft machen in den allermeisten Fällen die Kommunen. Und diese gebärden sich schlimmer als Dagobert Duck. Nur dass deren Monopolgewinne nicht den Geldspeicher füllen, weil deren Geldspeicher nach unten ein "schwarzes Loch" besitzt.

So viel also dazu, dass die Wasserversorger in öffentlicher Hand das Geschäft bürgerfreundlicher besorgen, als die Privatwirtschaft.

Würde Friedhelm Loh das übernehmen, hätten wir nur 2/3 des Preises zu bezahlen und er könnte immer noch einen guten Gewinn einstreichen.

Nur würden da etliche kommunale Posten und Pöstchen wegfallen. Daran hat keine der Parteien - unabhängig von der Farbe - ein Interesse.

Wenn die Schulden so hoch sind: Wasserbetriebe verkaufen und Schulden reduzieren!
Kleine Lehrstunde:

Der Wasserpreis wird jedes Jahr anhand der Verbrauchsmengen neu berechnet. Und zwar so, dass dieser kostendeckend ist - ohne Überschuss und ohne Gewinn für die Kommune. Der Vorwurf des Mondpreises, mehr
der Abzocke und der Willkür ist daher vollkommen ungerechtfertigt.

Man sollte froh sein, dass die Kommunen noch selbst für die Trinkwasserversorgung zuständig sind!
Privatunternehmen dürfen nämlich - im Gegensatz zu den kommunalen Versorgern - Gewinne erzielen. Und das würden Sie mit dem Trinkwasser auch tun. Da jeder auf Trinkwasser genauso wie auf Energie angewiesen ist, würden letzendlich die Wasserpreise explodieren.
hallo ginfizz53, Du glaubst das wäre nur in Sinn so ? Nee das machen alle Ver und Entsorger so das ist doch schon in ihrem Namen "Sorger" dh sie sorgen dafür das ihre Kassen immer schön voll sind! Und du bezahlst auch mehr
bei der E-On für alles mit, sogar für Strom aus Windenergie der gar nicht geliefert wird weil Windräder abgeschaltet sind und für das jahrelang vernachlässigte marode Leitungsnetz! Das wird alles 1:1 umgelegt. Oder glaubst du die Aufsichtsräte und Vorstände der Energiewirtschaft würden auf Lachschnittchen und Campagner verzichten damit der Verbraucher weniger bezahlt?
Die Hausbesitzer werden sich freuen ...

Sind von einem Monopol abhängig, müssen schon Monopolpreise (leicht übersetzbar in "Mondpreise") bezahlen und dürfen jetzt auch noch für die Investitionen des Monopolisten mehr
bezahlen.

Wenn EON von den Bürgern verlangern würde, jeder solle 2.000 € für ein neues Kraftwerk bezahlen, würden sich alle an den Kopf fassen, der Aufschrei wäre riesengroß.

Städte, Gemeinde und kommunale Versorgungsbetriebe dürfen sich aber - weil quasi unantastbar und in Personalunion - ungeniert an den eh klammen Schatullen der Bürger vergreifen.

Die unselige Verbandelung zwischen Kommunen und Versorgern sorgt dafür, dass über die Versorgungsbeiträge die maroden Kommunalkassen gefüllt werden, was in keinster Weise Aufgabe eines Versorgungsbetriebes ist. Um den sprudelnden Geldfluss nicht zu gefährden gibt es jetzt auch noch die "Investitionszulage" ...

Der Bürger wird von allen Seiten gemolken...

Ein Privatunternehmen käme gar nicht erst auf eine solch freche Idee ...
Mehr aus Region Dillenburg