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"Wir können nicht mehr als ein Angebot machen"

INTERVIEW Michael Lotz zu Stadtmarketing, Schutzschirm, Oranien-Galerie und einer möglichen Wiederwahl 2013

Dillenburg. Seine Stadt steht unterm Schulden-Schutzschirm, hat sich per Vertrag mit dem Land zum Sparen verpflichtet. Wie geht es weiter mit Dillenburg? Und wie geht es weiter mit ihm selbst? Wir haben nachgefragt bei Bürgermeister Michael Lotz (45, CDU).

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Was schweißt Dillenburg zusammen ? Für Normen sorgt der Gesetzgeber, gewählt vom Fußvolk, die Stadtverordnetenversammlung was, die Verwaltung wie etwas umgesetzt wird . Für Erklärungen der Dillenburger Situation unser mehr
Bürgermeister. Aber die Sinnfrage bleibt .Das muss man doch erst einmal fertigbringen, mit einer flockigen Formulierung die Tatsache zu veredeln, dass es an substanziellen Teilnehmern (also Bürgern) der Veranstaltungen mangelt. Respekt! Vielleicht wäre man aber auch in diesem Fall nicht schlecht beraten, wenn man auf die Stimme derjenigen hören würde, die täglich mit der Realität unserer Stadt konfrontiert werden. Seine Ausführungen erinnern mich an ein Zitat von dem Satiriker Karl Kraus: "Ich verlange von einer Stadt, in der ich leben soll: Asphalt, Straßenspülung, Haustorschlüssel, Luftheizung, Warmwasserleitung.
Gemütlich bin ich selbst." Eine Rückfrage sei erlaubt: Was ist eine kleine Lösung für die Oranien Galerie ? Warum gilt für die Dillenburger Stadtverordneten: Ducken,schweigen,Reihen schließen.Es ist ein merkwürdiges Phänomen, dass gerade diejenigen, die reale Macht ausüben, in besonderer Gefahr zu sein scheinen, irgendwann der Realität zu entrücken.Wird das Jahr 2013 für unseren Bürgermeister zum Jahr der Bewährung, trotz guter Chancen auf eine gesicherter Wiederwahl?
Wollen wir hoffen dass wir in diesem Jahr mal einen echten Wahlkampf bekommen und am Ende nicht wieder nur den Einäugigen unter den Blinden aussuchen dürfen.
Was die Zukunft von Herrn Lotz angeht, so kommt man nicht umhin zu registrieren, dass selbst einige Parteimitglieder mit ihm nicht ganz so zufrieden sind. Vielleicht liegt das ja auch an mangelnder Selbstreflexion, was mehr
beispielsweise Fragen nach dem Entstehen des Schuldenbergs angeht...
Was sich in diesem Interview auch wieder zeigt, ist ein gewisser Hang zu überdimensionierten Projekten. Braucht Dillenburg wirklich ein innerstädtisches Einkaufszentrum? Zumal in den Einkaufsstädten Haiger (zumindest sehr wahrscheinlich) und Herborn ähnliche Projekte entstehen und die Kaufkraft im Dillkreis eventuell begrenzt ist? Auch bezüglich der Stadthalle sollte die Frage gestellt werden, von wie vielen Bürgern diese denn tatsächlich genutzt wird und ob man eine solche daher braucht? Nur weil vergleichbare Städte über solche Gebäude verfügen, braucht man diese sicher nicht!
Vieles in Dillenburg erinnert an den alten Weihnachtsbaum-Streit zwischen Herborn und Dillenburg, der ja um die Frage kreiste, wer den Längsten hat. Insgesamt hat doch Dillenburg schon längst den Kürzeren gezogen. Es würde sicher schon helfen, wenn sich die Verantwortlichen dessen bewusst werden.
Das Haiger, Dillenburg das Wasser abgraben soll finde ich schon sehr befremdlich. Denn Dillenburg selbst hat in der Peripherie einen riesigen Baumarkt angesiedelt, derzeit befindet sich noch eine Baustelle für einen mehr
weiteren Großmarkt ausser halb Dillenburgs.Nach wie vor ist Dillenburg tot,und wird es auch bleiben. Denn die Menschen können ihr Geld nur einmal ausgeben. Angebot und Nachfrage Regeln das Geschäft und da wird auch eine kleinere Galerie keine Abhilfe schaffen.Denn wie man sieht,sind diese Galerien, kaum noch durch den Handel finanzierbar, lösen angestammte Läden ab und zerstören langfristig die Strukturen.....der endgültige Todesstoss......Dillenburg hat jegliche Attraktivität verloren....wer nicht in der Lage ist mit den Örtlichen Gruppierungen zu Arbeiten um eine Party , Kirmes, Weihnachtsmarkt zu Veranstalten, der bekommt auch sonst nichts auf die Rolle. Denn die Menschen im Lande wollen beteiligt sein, ein Teil der Stadt sein in der sie Leben und keine Statisten die bevormundet werden.
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