Explosion in Shisha-Bar: Inhaber verhaftet

POLIZEI 22-Jähriger soll Auftrag zur Tat in Gießen erteilt haben

Ein Trümmerfeld: Wahrscheinlich kam es in der Bar zu einer Verpuffung mit anschließender Explosion. (Archivfoto: Jachmann/ga)

Nach den bisherigen Erkenntnissen soll der Mann den Auftrag für die Tatbegehung erteilt haben, um Geld aus der Gebäudeversicherung zu erlangen. Zu der Explosion kam es am frühen Donnerstagmorgen in der Bar und in einem angrenzenden Wohnhaus.

Der aus Reiskirchen stammende Beschuldigte wurde am vergangenen Freitagabend von der Kriminalpolizei verhaftet und auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt. Es erging Haftbefehl wegen des dringenden Verdachts der Anstiftung zum versuchten Mord sowie der besonders schweren Brandstiftung.

Aufgrund eines Zeugenhinweises gelang es zudem am Samstagabend, das vermeintliche Fluchtfahrzeug, den Opel-Tigra, am Ortsrand von Hungen sicherzustellen. Nach dem grauen Opel-Vectra, Baujahr 1997, amtliches Kennzeichen ÖHR-NB 860, wird weiter gefahndet. Hinweise nimmt die Kriminalpolizei in Gießen unter (0641) 70 06 25 55 entgegen. (hog)


Mit ePaper wird die Zeitung digital: Testen Sie jetzt das ePaper Ihrer Heimatzeitung zwei Wochen kostenlos!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2017
Mehr zum Thema
Kommentare (3)
@Stefan_Thielmann:
Nein, wird sie nicht.
@THSOLMS@t-online.de 07.08.2017, 12:40 Uhr: Falls die Täter "Heil Hitler" gerufen haben: ja, sonst nein. Dass es in Deutschland keine rechtsradikale Kriminalität gibt, wissen wir spätestens seit der NSU. Die Statistik mehr
zu rechtsextremer Kriminalität wird seit Jahren und Jahrzehnten geschönt.
In der Kriminalstatistik wird diese Tat sicher nun als islamfeindlicher rechter Brandanschlag wegen Fremdenhass geführt?
Mehr aus Region Gießen