Pendler können ICE drei Monate testen

Verkehr  Bahn kündigt Übergangsfrist an / Wer nicht auf höherwertigen Zug umsteigen will, kann kündigen

Ab Dezember rollt der ICE durch Mittelhessen. Für Pendler, die die bisherigen Intercity-Züge mit Nahverkehrstickets nutzen, gibt es eine Übergangsfrist. (Archivfoto: Reeber)

Der Intercity ist zwar ein Fernverkehrszug – er wird aber aktuell auch von Pendlern aus Mittelhessen, die eine Nahverkehrs-Zeitkarte haben, genutzt. Das funktioniert, weil es möglich ist, zur Monats- oder Jahreskarte für den Nahverkehr einen IC-Aufpreis zu erwerben. Beides zusammen gilt als IC-Fahrschein. Für ICE-Züge besteht diese Möglichkeit nicht.

Bahnkunden können Zeitkarten tauschen

Am Montag teilte die Deutsche Bahn nun mit, dass die bisherige Regelung bis zum 31. März 2019 auch im ICE gelten soll. Sprich: Pendler können die neuen Fernzüge mit Nahverkehrs-Zeitkarten und IC-Aufpreis weiter nutzen. Es gebe diese Übergangsfrist, damit die Kunden die Vorteile der ICE-Züge nutzen könnten, teilte ein Bahnsprecher mit.

Reisende, die aktuell eine Zeitkarte der Deutschen Bahn speziell für den Intercity besitzen, erhalten nach Angaben der Sprechers die Möglichkeit, diese in eine ICE-Zeitkarte umzuwandeln – gegen Aufpreis. Wer die nicht wolle, erhalte ein Sonderkündigungsrecht. „Für viele Streckenabschnitte gibt es Ausweichmöglichkeiten auf parallele Verkehre im Nahverkehr“, verweist der Sprecher auf Angebote zum Beispiel des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV). „Innerhalb der Verbünde können dafür Verbundzeitkarten erworben werden. Bei verbundüberschreitenden Strecken gibt es DB-Zeitkarten im Nahverkehr.“ (pre)


Mit ePaper wird die Zeitung digital: Testen Sie jetzt das ePaper Ihrer Heimatzeitung zwei Wochen kostenlos!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2018
Mehr zum Thema
Kommentare (0)
Mehr aus Region Gießen