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1293 sind gegen das Museum

MARMOR Bleibt das Parlament bei seiner Zustimmung, entscheiden die Bürger

Eine Premiere, nicht nur für Bürgermeister Lenz (SPD), sondern für den gesamten Marktflecken: Erstmals in der Geschichte wurden Unterschriften gegen einen Parlamentsbeschluss überreicht. Initiatorin Irmtrud Schmidt übergab gemeinsam mit Norbert Rettmann (Weyer), Karl-Heinz Schermuly (Falkenbach), Klaus Aalborn (Aumenau), Jochen Kähler (Villmar) und Birgit Sehlbach (Seelbach) 217 Listen mit insgesamt 1293 Unterschriften gegen das Museum. Lenz sagte die umgehende Prüfung der Stimmen zu, betonte aber, er gehe davon aus, dass die benötigten zehn Prozent aller wahlberechtigten Einwohner damit erreicht seien. Aber, so Lenz, wenn 20 Prozent unterschrieben habe,n bedeute dies auch, dass es 80 Prozent nicht haben.

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Die Förderung von Bildung und Kultur ist in erster Linie eine öffentliche Aufgabe, was ein Grund ist, dass auch für ein Museum mit Erfolgsaussichten Investoren nicht gerade Schlange stehen. Auch ist ein gemeinnütziger mehr
Verein nicht darauf ausgerichtet, große Profite sondern lediglich Rücklagen zu erwirtschaften, welche auch wieder zweckgebunden eingesetzt werden müssen. Eine thematisch verwandte Erfolgsgeschichte ist der Stöffelpark im Westerwald mit knapp 30.000 Besuchern im Jahr und einem florierenden Verein. Das neue Lahn-Marmor-Museum wird zudem über private Spenden mit finanziert - das ist aber (abgesehen vom Steuervorteil) eine ideelle Förderung. Hinzu tritt der Zuschuss aus EU-Fördermitteln, die auch erst beantragt werden mussten. Ohne ein überzeugendes Konzept würde von dieser Stelle auch kein Geld fließen und die Arbeit,
die der Verein dazu erf! olgreich geleistet hat, verdient auch Beachtung. Es wäre geradezu fatal, wenn man das Projekt einer überhaupt nicht nachhaltigen Symbolpolitik opfern würde, die an den Ursachen der Schuldensituation überhaupt nichts ändert. Es ist ja nicht so, dass Villmar die letzten Jahrzehnte jedes Jahr ein neues Museum gebaut hätte. Ein Verzicht auf den Bau wäre vielmehr eine grobe und destruktive Missachtung der Leistungen des Vereins über 15 Jahre, denn die Ausstattung des Museums mit Exponaten für eine Fläche von 400 qm ist seit Jahren vorhanden und wurde extern bereits mehrfach erfolgreich präsentiert, z. B. am Frankfurter Flughafen. Dieser Schatz ist derzeit eingelagert und wartet auf ein Haus, das eine Dauerausstellung ermöglicht.
Die Förderung von Bildung und Kultur ist in erster Linie eine öffentliche Aufgabe, was ein Grund ist, dass auch für ein Museum mit Erfolgsaussichten Investoren nicht gerade Schlange stehen. Auch ist ein gemeinnütziger mehr
Verein nicht darauf ausgerichtet, große Profite sondern lediglich Rücklagen zu erwirtschaften, welche auch wieder zweckgebunden eingesetzt werden müssen. Eine thematisch verwandte Erfolgsgeschichte ist der Stöffelpark im Westerwald mit knapp 30.000 Besuchern im Jahr und einem florierenden Verein. Das neue Lahn-Marmor-Museum wird zudem über private Spenden mit finanziert - das ist aber (abgesehen vom Steuervorteil) eine ideelle Förderung. Hinzu tritt der Zuschuss aus EU-Fördermitteln, die auch erst beantragt werden mussten. Ohne ein überzeugendes Konzept würde von dieser Stelle auch kein Geld fließen und die Arbeit, die der Verein dazu erfolgreich geleistet hat, verdient auch Beachtung. Es wäre geradezu fatal, wenn man das Projekt einer überhaupt nicht nachhaltigen Symbolpolitik opfern würde, die an den Ursachen der Schuldensituation überhaupt nichts ändert. Es ist ja nicht so, dass Villmar die letzten Jahrzehnte jedes Jahr ein neues Museum gebaut hätte. Ein Verzicht auf den Bau wäre vielmehr eine grobe und destruktive Missachtung der Leistungen des Vereins über 15 Jahre, denn die Ausstattung des Museums mit Exponaten für eine Fläche von 400 qm ist seit Jahren vorhanden und wurde extern bereits mehrfach erfolgreich präsentiert, z. B. am Frankfurter Flughafen. Dieser Schatz ist derzeit eingelagert und wartet auf ein Haus, das eine Dauerausstellung ermöglicht.
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