20-Jähriger bedroht Polizisten

Ein Rettungswagen
Ein Rettungswagen fährt zu einem Einsatz. Foto: Carsten Rehder/Archiv

Der junge Mann war zunächst mutmaßlicher Beteiligter an einer größeren Auseinandersetzung, die sich am Rande einer Veranstaltung im Ahornweg abgespielt hat.

Wegen der angeblichen Schlägerei wurde die Polizei verständigt, die kurze Zeit später am Einsatzort erschien. Dort wurde auch der 20-Jährige angetroffen, der erhebliche Gesichtsverletzungen hatte und rettungsdienstlich behandelt und in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Pfefferspray und Fesseln

Der junge Mann war jedoch so aufgebracht, dass er mit Fußtritten, Schlägen, übelsten Beleidigungen und Drohungen gegen den Rettungsdienst und die Polizei vorging. Dabei ging unter anderem das Inventar des Rettungswagens zu Bruch.

Nur mit dem Einsatz von Pfefferspray und Handfessel war es schließlich möglich, den Beschuldigten zu transportieren. Woher die Verletzungen des Mannes stammen, wird derzeit von der Polizei ermittelt.

Wegen der Tätlichkeiten gegenüber den Einsatzkräften wurde ein Strafverfahren wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet. (red)


Mit ePaper wird die Zeitung digital: Testen Sie jetzt das ePaper Ihrer Heimatzeitung zwei Wochen kostenlos!
Link zum Thema
Copyright © mittelhessen.de 2018
Kommentare (1)
Was ist nur aus unserer Jugend geworden? Auch wir haben natürlich früher gefeiert und getrunken. Aber nie hätten wir uns mit der Polizei, der Feuerwehr oder den Rettungssanitäter angelegt. Zu groß war und ist der mehr
Respekt. Ich hoffe, der 20-Jährige bekommt seine gerechte Strafe.
Erich Klein, Villmar
Mehr aus Region Weilburg und Limburg