2500 Euro für Jugendhilfe-Stiftung

Soziales Mitarbeiter und Firmenleitung der Albert-Weil-AG wollen helfen

Der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Michael Fischer (v. l.), die Stiftungsgeschäftsführerin Dana Meister, Klaus Rohletter von der Albert-Weil-AG und Landrat Manfred Michel freuen sich über die Spende.

(Foto: Landkreis Limburg-Weilburg)

Die vom Landrat ins Leben gerufene und vom Kreistag installierte Stiftung dient der Förderung von Kindern und Jugendlichen, die ihren Wohnsitz im Landkreis Limburg-Weilburg haben.

Michel, zugleich Stiftungsvorstand, dankte: „Die jährliche gemeinsame Spende der Mitarbeiter und des Unternehmens ist uns eine liebgewordene Tradition“, sagte er bei der Übergabe im Kreishaus. Zum wiederholten Male haben die Weil-Mitarbeiter die Cent Beträge ihrer Lohnabrechnungen für die gute Sache gespendet. „Einer unserer Baustellenmitarbeiter spendet sogar jeden Monat 21 Euro, einen deutlichen Betrag über die Cent Beträge hinaus“, sagte Rohletter. Mehr als 20 Prozent der Mitarbeiterschaft seien an der Spendenaktion beteiligt – so kam der Betrag von 2500 Euro für die gute Sache zusammen.

Rohletter sagte, bei den Weil-Mitarbeitern herrsche große Bereitschaft, Gutes zu tun. „Wir haben absolutes Vertrauen in die Stiftung und wissen genau, dass jeder Cent bei bedürftigen Kindern und Jugendlichen ankommt“, ergänzte der Unternehmenschef.

„Wir haben den Stiftungszweck erweitert“, erläuterte Landrat Michel. „Wir werden künftig neben Kindern und auch junge Menschen, die älter als 18 Jahre sind, über das Maß der gesetzlichen Verpflichtungen hinaus fördern.“ Die vorige Bindung des Stiftungszweckes habe bei der Hilke zu sehr eingeengt. Denn Kinder würden älter und bräuchten oftmals auch weiter Hilfe.

Essen, Wohnraum oder auch mal ein Geschenk

Er sprach Situationen an, in denen gesetzliche Hilfen nicht ausreichend greifen, aber weitergehende Unterstützung von Nöten sei. „Die Sozialstiftung kann nur helfen, soweit nicht vorrangige gesetzliche Hilfen in Anspruch genommen werden können“, ergänzte Michel.

Der Landrat nannte einige Beispiele für Hilfeleistungen: So wurden Zuschüsse für Betreuung und Mittagessen für Kinder gezahlt sowie Weihnachtsgeschenke für Flüchtlingskinder. Ferner hat die Stiftung die Kosten der Unterbringung eines Flüchtlingskinds übernommen, das ansonsten nicht bei seiner Familie hätte wohnen können. Ebenso wurde die Anschaffung eines elektrischen Rollstuhlfahrrads gefördert.

Rohletter und Fischer betonten, dass Mitarbeiter und Firmenleitung die Kreisstiftung von Anfang an als wertvolle Aktivität des Kreises unterstützt hätten. „Ich weiß diese Spendenbereitschaft der Belegschaft der Weil-AG sehr zu schätzen“, sagte Michel. So könne der Landkreis schnell und unbürokratisch helfen. Geld für die gute Sache werde immer benötigt. Deshalb rief der Landrat zu weiteren Spenden auf.

 Weitere Infos gibt es unter (064& 31) 296 826 oder an d.meister(at)limburg-weilburg.de per E-Mail. (red)


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