Erstes Bierfest in Weilburg - und nach Hause geht's mit dem Taxi

FEIER Marktplatz ist trotz des meist schlechten Wetters gut besucht

Die drei Edelsbergerinnen (v.li.) Uta Stroh, Monika Plhak und Brigitte Dannewitz sind begeistert vom Fest.

Zünftig war auch die Kleidung mancher Besucher und Standbesitzer auf dem Bierfest. (Fotos: Bach)

Schon zum Auftakt am Freitagabend haben die Live-Musik, stimmungsvolle Beleuchtung und die vielen verschiedenen Biersorten die Besucher des Weilburger Bierfestes begeistert. (Foto: Vetter)

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"Wir haben innere Hitze ohne Ende mitgebracht", sagte Brigitte Dannewitz, die am Samstagabend mit den Freundinnen Monika Plhak und Uta Stroh aus Edelsberg zum Bierfest nach Weilburg gekommen war. Nach einem heftigen Gewitter hatte sich gegen halb neun Uhr das Wetter wieder beruhigt, die Band "Dreiklang" sorgte mit ihrer Musik für gute Stimmung und viele Feierlustige genossen das erste Weilburger Bierfest auf dem Marktplatz. Die nassen Bänke waren kurzerhand abgeputzt und mit Abfallsäcken abgedeckt worden. Und wer sich warm angezogen hatte, dem machten auch die kühleren Temperaturen zu später Stunde nichts aus.

Das kühle und nasse Wetter macht den Besuchern nichts aus

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"Wir haben jetzt drei Biersorten ausprobiert, und alle anderen wollen wir auch noch testen", verrieten die drei munteren Edelsbergerinnen gut gelaunt. Klar, dass für die Nachhausefahrt in der Nacht dann nur noch ein Taxi in Frage kam.

Am Sonntagnachmittag zog Knut Rehn ein positives Fazit: „Die meisten Aufsteller sind zufrieden und positiv überrascht gewesen, dass trotz des schlechten Wetters so viele Besucher gekommen sind.“ Veranstalter und Verkäufer seien sich einig gewesen, im nächsten Jahr wieder gemeinsam ein Bierfest in Weilburg zu feiern. „Wir wollen es in den kommenden drei oder vier Jahren anbieten und danach ein erstes großes Fazit ziehen“, sagte Rehn. Allerdings soll das Bierfest im kommenden Jahr eine oder zwei Wochen eher stattfinden.

Auch das Musikangebot solle noch verändert werden: „Am Sonntag wird es dann Blasmusik geben.“ Rehn schätzte vorsichtig, dass am Freitag rund 800 Besucher auf dem Markt waren, am Samstag etwa 400 Leute und Sonntag rund 200 kamen.


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