Massenschlägerei: acht Verletzte

Gruppe schlägt sich vor Limburger Bahnhof

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. (Archivfoto: Naumann)

Die Beamten der Limburger Polizeistation wurden gegen 18.15 Uhr von Passanten alarmiert und trafen wenige Minuten später am Bahnhof ein. Da hatte sich das Geschehen allerdings bereits aufgelöst – die Polizei traf keine Schläger mehr an, auch keine weiteren Verdächtigen.
Erst als später verletzte Personen im Limburger Krankenhaus auftauchten, ließ sich ermitteln, dass zwischen 20 und 25 Personen im Alter von 15 und 25 Jahren beteiligt waren. Wie es aus der Pressestelle der Polizei heißt, handle es sich um afghanische und türkische Staatsangehörige sowie Deutsche mit Migrationshintergrund in diesen Ländern. Einer der Männer wurde vorläufig festgenommen, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Es sei möglich, dass er ein Messer eingesetzt hat, heißt es.

Ein Verletzter muss im Krankenhaus bleiben

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Bisher sind der Limburger Polizei acht verletzte Personen bekannt. Sieben von ihnen wurden nach ambulanter Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Ein junger Mann muss wegen größerer Gesichtsverletzungen weiter behandelt werden.

Der Grund für den eskalierten Streit ist noch nicht bekannt. Derzeit würden die Aufnahmen der Videoüberwachung im Umfeld des Limburger Bahnhofs ausgewertet. Die Polizei in Limburg bittet Zeugen, die zur Aufklärung des Sachverhaltes Hinweise geben können, sowie weitere Geschädigte, sich unter (0 64 31) 9 14 00 zu melden.  (red/mgl)


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Kommentare (3)
Ja, so kann man's auch ausdrücken. Der Wortlaut ist dann ein anderer, materiell bleibt's das Gleiche.

Übrigens zur Defintion :
Zen·su̱r
Substantiv [die]

1. das Überprüfen auf unerlaubte Inhalte. "die Zensur der mehr
Presse"
2. Behörde, die Veröffentlichungen auf unerlaubte Inhalte hin überprüft.
"etwas der Zensur vorlegen müssen"
3. Schule
Note, mit der eine Leistung bewertet wird.
"eine gute/schlechte Zensur bekommen"

Dabei war mein Beitrag weder nicht nett noch beleidigend noch extrem. Doch sei's drum. Eines steht fest, die Red. hat hier das Hausrecht inne. Von daher gibt's egen eine Nichtveröffentlichung auch nichts einzuwenden, sondern allenfalls etwas zu bedauern.
Mein Kommentar hat es wohl leider nicht durch die Zensur geschafft. :-/
C'est la vie.
Dabei hatte ich doch nur etwas zur Entschuldigung beitragen wollen.
Es verhält sich eben gewissermaßen wie mit den Naturgesetzen. mehr
Da gibt es auch nicht nur gute Seiten. Man denke bloß an die Gesetze der Schwerkraft, wenn sich unvermittelt der Fallschirm mal nicht öffnet...

(Anm. d. Red.: Wir üben keine Zensur aus, sondern prüfen Kommentare in Hinblick auf unsere Netiquette.)
Wie sagte der designierte Bundeskanzler:

".....die sind wertvoller als Gold!"

Es brechen wohl "goldige Zeiten" an.....
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