Sieben Personen verletzt

Symbolfoto. (Archivbild: Naumann)

Wie die Polizei berichtet, war ein 19 Jahre alter Auto-Fahrer aus dem Raum Hünfelden auf der Straße von Brechen-Werschau nach Hünfelden-Dauborn unterwegs. Auf der Strecke wollte der Fahrer einen in gleicher Richtung fahrenden zweiten Wagen überholen, in dem sich drei Personen befanden. Hierbei kam es nach Polizeiangaben zunächst zu einem Frontalzusammenstoß mit einem entgegenkommenden Auto, in dem sich ebenfalls drei Personen befanden.

Entgegenkommendes Auto überschlägt sich

Das entgegenkommende dritte Fahrzeug kam von der Fahrbahn ab, überschlug sich und kam im angrenzenden Feld zum Stehen. Der mutmaßliche Unfallverursacher kollidierte nach dem Frontalzusammenstoß noch mit dem zweiten Auto, welches zuvor von ihm überholt werden sollte.

Auch der mutmaßliche Unfallverursacher kam von der Straße ab und ebenfalls erst im Feld zum Stehen. Zudem wurde ein weitere vierter unverletzt gebliebener Auto-Fahrer, der aus Richtung Dauborn kam und nicht mehr rechtzeitig anhalten konnte, in den Verkehrsunfall verwickelt. Dieser fuhr auf den dritten an dem Unfallgeschehen beteiligten Wagen auf.

Straße zwei Stunden lang gesperrt

Bei dem Verkehrsunfall wurden nach Auskunft der Polizei insgesamt sieben Personen verletzt. Vier davon mussten in den umliegenden Krankenhäuser eingeliefert und aufgenommen werden. Drei Personen wurden nur leicht verletzt. Der schwer verletzte mutmaßliche Verursacher des Verkehrsunfalls war in seinem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus seinem Wagen geschnitten werden. Bei der Person wurde von den Beamten der Verdacht auf Alkoholkonsum festgestellt. Nach der ärztlichen Behandlung in einem Krankenhaus wurde bei dem Unfallverursacher eine Blutentnahme vorgenommen. Zudem wurde von der Polizei der Führerschein einbehalten.

Die Fahrbahn war für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme durch die Polizei für etwa zwei Stunden gesperrt. Bei dem Einsatz waren die umliegenden Feuerwehren, mehrere Rettungs- und Notarztwagen, sowie mehrere Beamte der Polizei Limburg eingesetzt. Der Gesamtschaden wird von der Polizei auf etwa 25 000 Euro geschätzt. (red)


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