Straße zwischen Weinbach und Gräveneck wird saniert

BAUMASSNAHMEN  Land investiert 620 000 Euro / Bauarbeiten sollen bis Ende November abgeschlossen sein / Umleitungen werden ein

Achtung, Baustelle: Die Infrastruktur soll durch die Kommunen in einwandfreien Zustand gehalten werden. (Foto: Archiv)

Die Arbeiten beginnen am kommenden Dienstag, 18. September, wie die zuständige Behörde Hessen Mobil mitteilt. Auf etwa 1,2 Kilometern werden bis zu einer Tiefe von insgesamt 60 Zentimern sowohl der komplette Asphaltoberbau als auch der Unterbau erneuert.

Die Arbeiten werden in zwei Bauabschnitten ausgeführt: Der erste Bauabschnitt beginnt an der Zufahrt zur Straße Grube Schottenbach und endet an der Hohen Straße. Die Arbeiten beginnen dort am 18. September und sollen voraussichtlich bis zum 19. Oktober abgeschlossen werden.

Da der erste Bauabschnitt zum Teil in einem Wasserschutzgebiet liegt, werden, zum Schutz des Grundwassers, am Fahrbahnrand und im parallel verlaufenden Graben quellfähige Betonitmatten eingebaut, um das Schmutzwasser von der Fahrbahnoberfläche aufzufangen und über Sickerleitungen in Bereiche außerhalb des Wasserschutzgebietes abzuleiten.

Zudem werden zum Schutz des angrenzenden Tiefbrunnens einseitig Schutzplanken eingebaut.

Die Umleitung für Autos über Wirbelau auf die L 3020 und Bundesstraße 456 Richtung Weilburg ist ausgeschildert.

Lastwagen fahren über Wirtschaftswege

Für die Lastwagen und Busse, welche die Lahnbrücke aufgrund der Tonnenbeschränkung nicht befahren dürfen, werden die Wirtschaftswege hergerichtet und im oberen Teil als Einbahnstraßen beschildert. Im unteren Bereich der Feldwege und der Straße „Auf der Hohl“ wird eine Ampelanlage aufgestellt, damit kein Begegnungsverkehr erfolgt.

Im zweiten Bauabschnitt erfolgt voraussichtlich ab dem 20. Oktober die Erneuerung der Fahrbahn von Ringstraße bis Grube Schottenbach. Im Anschluss an die Arbeiten in den beiden Bauabschnitten wird die Asphaltdeckschicht in einem Arbeitsgang eingebaut.

Die Arbeiten sollen bis Ende November abgeschlossen werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 620 000 Euro, die das Land trägt. (red)


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