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"Warum stimmen wir dann ab?"

WINDKRAFT Bewohner des Marktfleckens stellen in Merenberg Fragen

Merenberg Am 18. Dezember haben die Merenberger Bürger die Wahl: für oder gegen Windkraft. Um sie in ihrer Entscheidungsfindung zu unterstützen, hat der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Joachim Wagner, zur Bürgerversammlung eingeladen.

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Es wurde nicht von vornherein klar so gesagt, sondern lediglich "primär" sollten Merenberger Bürger Fragen stellen dürfen, was zunächst ja nicht ausschließt, dass auch von diesen Anlagen betroffene Bürger aus anderen mehr
benachbarten Orten zu Wort kommen können. Dies war dann tatsächlich aber nicht so. Obgleich eigentlich auch diese Bürger einen umweltinformationsrechtlichen Anspruch ggüb. der Gemeinde, der Genehmigungsbehörde (RP) und auch ggüb. dem Errichter haben (Hess. Umweltinformationsgesetz - HUIG).

Der Vergleich zwischen der Emission eines Kühlschranks mit 100 Watt und einem Windrad mit 4 Millionen Watt ist geradezu weltfremd. Bereits das zeigt die Qualität und Neutralität der Podiumsbesetzung.

Ebenso lächerlich wie falsch die Antwort von Merz auf die Frage, wie stark sich auf dem viel höher gelegenen Knoten der Ertrag der Mengerskirchener Windräder reduziert, wenn die durchschnittliche Windgeschwindigkeit um 10 % abnimmt. Merz meinte, der Ertrag würde dann ebenfalls um 10 % abnehmen, was jedoch völliger Quatsch bzw. schlichtweg gelogen ist. Rchtig ist 30 %! (Diesen krassen Fehler hat aber kaum jemand bemerkt.) Und dann läuft auch dieser "Park" sofort ins Minus!

"Bisher gebe es aber kein Ausfallrisiko, die Anlagen würden wie prognostiziert laufen." Bei einem Betrachtungshorizont von einem 0,5 bis 1,5 Jahren (inkl. einem außergewöhnlich windreichen Jahr 2015!) ist das natürlich eine wirklich "tragfähige" Ansage,

Was diese Niedrigzinsphase doch ganz nebenbei für Blüten treibt... Und es gibt immer wieder Leute, die meinen, sie würden dabei auf Dauer etwas gewinnen. Auch hier wird es wieder so sein, dass Merz als Erbauer sofort 90 % des Investments an Andere verkaufen muss. Wetten?!

Noch viel schöner waren die Prospekte von Prokon, Windwärts oder Juwi. Und, am Ende ist dann das Geschrei groß! Ich sage: Das geschieht diesen Leuten ganz recht! Wer sich in Gefahr begibt, kann darin umkommen - oder auch: Gier frisst Hirn.

Wirklich interessant für willige Anleger sind ALLEIN die Sparbriefe, da bankbesichert. Weil diese aber zwecks Stimmungsmache mit bis zu max. 100 TEUR von dem Initiator subventioniert sind, ist die Abgabe streng limitiert. Der Subventionierende legt bei jedem Sparbrief drauf! Aber diese 100 TEUR holt er sich an anderer Stelle 50-fach wieder zurück! Ihm ist wichtig, dass die Leute erst mal zustimmen.

Das ganze Prozedere glich wohl eher den Methoden einer Gehirnwäsche, denn einer sachlich-objektiven Bürgerinformation.

Übrigens wird das sog. förmliche Verfahren nicht - wie hier im Bericht beschönigend dargestellt - aus reiner Nächstenliebe (Transparenz) gewählt, sondern deswegen, weil die kurze Offenlegung dem Betreiber anschließend eine deutlich höhere Rechtssicherheit bietet!
Wieso durften nur Merenberger Bürger Fragen an die Podiumsteilnehmer, bei deren Auswahl wohl wenig Interesse an einer kritischen Position gefragt war, stellen?
Hatte man Angst vor allzu unliebsamen Fragen von Vertretern mehr
windkraftkritischer Bürgerinitiativen? Wieso wurde kein Vertreter des Regional- oder Landesverbandes Vernunftkraft auf das Podium geladen? Menschen, die sich teilweise seit mehreren Jahren mit der Thematik Windkraft auseinandersetzen und sich in dieser Zeit ein sicherlich fundiertes Fachwissen angeeignet haben.
So machen Informationsveranstaltungen keinen Sinn und dienen lediglich der Meinungsmache.

Sehr schön auch der Hinweis auf die 70.000 EUR Pacht pro Windrad und Jahr. Macht tatsächlich umgelegt auf die Einwohnerzahl Merenbergs die Summe von 5,49 EUR pro Kopf und Monat.
Wie viele Häuser im Umfeld dieser Windräder werden an Wert verlieren? Können sich diese Immobilienbesitzer dann damit trösten, dass schließlich jedem Bürger im Monat 5,49 EUR Einnahmen durch Windkraft gegenüberstehen?

Beispielhaft wieder einmal auch der Hinweis, dass Kühlschrank auch Infraschall emittieren.
In Bayern gilt ein Verbot, Windkraftanlagen im Umkreis von 15 Kilometern um militärische Radaranlagen herum zu errichten, da diese störend auf diese Radaranlagen einwirken.
Von einem Verbot des Betriebes von Kühlschränken im Umkreis von 15 Kilometern um diese Anlagen herum, ist allerdings nichts bekannt.
Einfach mal drüber nachdenken.

Wolfgang Nawroth
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