Wenn er in den Garten geht, muss er malen

Drei Künstler stellen in Runkel aus
Blumen- und Landschaftsbilder zeigen im Rathaus (v.li.) Franz Kowasch, Otto Krtsch und Norbert Prätorius. (Foto: privat)

Vor 16 Jahren hat Otto Krtsch in Runkel das erste Mal seine Werke präsentiert. Nachdem Krtschs frühere Ausstellungspartner Kurt Garzinsky (Runkel) und Hermann Kummert (Dehrn) aus gesundheitlichen Gründen ihre Malkarriere beenden mussten, hat der Linterer sich mit Kowasch und Prätorius zwei neue Partner gesucht, mit denen er künftig alle zwei Jahre in Runkel eine Ausstellung veranstalten will.

Norbert Prätorius hat Kunst studiert. "Mit 19 Jahren habe ich mein Talent bemerkt und dann mit dem Malen angefangen", berichtet er 37 Jahre nach seiner ersten Ausstellung. Das Schöne an dieser Beschäftigung sei, dass man das umsetzen könne, was sich in den eigenen Gedanken abspiele. Manchmal überfalle es ihn, und dann müsse er sofort ins Atelier und neue Ideen umsetzen. Nach Runkel bringt Prätorius Tuschezeichnungen, Linolschnitte und Ölbilder mit. Die meisten zeigen Landschaften und Blumen, viele davon die Ostsee, einige aber auch Westerwälder Motive.

Bilder zeigen auch Runkel

Kowasch, Mitglied der Künstlergruppe "Lahn-Artists", zeigt Blumenbilder. "Wenn ich in den Garten gehe und die Schönheit der Blumen sehe, muss ich die einfach malen", berichtet er. In den 60er Jahren hat er schon zu Berliner Zeiten mit dem Malen begonnen. Mitte der 90er Jahre hatte er das erste Mal den Mut, sich in Spandau an einer Ausstellung zu beteiligen.

Krtsch hat als Designer schon von Berufs wegen das ganze Leben lang gezeichnet, sich als Künstler aber immer wieder neue Tätigkeitsfelder gesucht. In Runkel wird er seine neue Ära der Acrylbilder sowie Aquarelle zeigen, auf denen vor allem Blumen in bunter Pracht wie ein Tulpenfeld zu sehen sein werden. Andere Motive zeigen Runkel und Umgebung, wie etwa die Dietkirchener Lubentiuskirche.


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