Zug rammt Auto an Bahnübergang

UNFALL 68-Jähriger wird schwer verletzt / Vier Hunde waren im Auto

Heftiger Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Nieder- und Oberbrechen: Der 68-jährige Autofahrer ist bei dem Zusammenstoß aus seinem Auto geschleudert worden und musste schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 2“ ins Krankenhaus gebracht werden. (Foto: Peter Ehrlich)

Heftiger Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Nieder- und Oberbrechen: Der 68-jährige Autofahrer ist bei dem Zusammenstoß aus seinem Auto geschleudert worden und musste schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 2“ ins Krankenhaus gebracht werden. (Foto: Bundespolizei)

Heftiger Unfall an einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Nieder- und Oberbrechen: Der 68-jährige Autofahrer ist bei dem Zusammenstoß aus seinem Auto geschleudert worden und musste schwer verletzt mit dem Rettungshubschrauber „Christoph 2“ ins Krankenhaus gebracht werden. (Foto: Bundespolizei)

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Der 68-Jährige Autofahrer wollte gegen 7.15 Uhr mit seinem Wagen auf einem Wirtschaftsweg einen unbeschrankten Bahnübergang queren, als es aus bislang ungeklärter Ursache zu einer Kollision mit einem herannahenden Regionalexpress-Doppelstock-Zug kam, der in Richtung Frankfurt unterwegs war.
Der Zusammenstoß war so heftig, dass der Autofahrer aus seinem Auto herausgeschleudert wurde und dabei schwer verletzt wurde. Ein Rettungshubschrauber wurde alarmiert und brachte den Mann in die Unfallklinik nach Frankfurt.
Die rund 300 Fahrgäste wurden bei der Kollision nicht verletzt, der Zugführer erlitt einen Schock. Die Schadenshöhe liegt im fünfstelligen Bereich, teilte Bundespolizeisprecher Ralf Stroeher mit. Der Wagen des 68-Jährigen ist Schrott und auch die Lok wurde bei dem Zusammenprall beschädigt. Nach Abschluss der Unfallermittlungen wurde die Strecke gegen 12.15 Uhr wieder freigegeben. 13 Züge hatten aufgrund des Unfalls Verspätung. Für die Zeit der Sperrung wurde zwischen Limburg und Bad Camberg ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.
Wie sich im Laufe der Ermittlungen herausstellte, hatte der 68-Jährige vier Pekinesen transportiert. Zwei davon sind laut Polizei bei dem Unfall tödlich verletzt worden, einer der Hunde ist unverletzt, nach dem vierten Hund, der weggerammt sein soll, wird weiterhin gesucht. (kel/red)


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