„We love English!“ – English Summer Camp an der Holderbergschule zieht alle Register

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„Jetzt mal ganz ehrlich: Würdest du in der letzten Ferienwoche lieber chillen und im Schwimmbad liegen, statt den ganzen Tag bei dem herrlichen Wetter im Summer Camp zu sein?“ – „Nein, lieber ins Summer Camp gehen, mit meinen Freunden!“ So lautet ein authentisches Mutter-Sohn Gespräch nach dem zweiten Tag des diesjährigen, fünften English Summer Camps an der Holderbergschule, das von 55 Schülerinnen und Schülern begeistert angenommen wurde. Die vier Gruppen wurden von sechs jungen Briten betreut, darunter die Koordinatorin Hannah Rigg, bereits aus dem Vorjahr bekannt, ebenso wie Annabella Church und Kim Bruce. Neu im Team – mit Schwerpunkt Sport, Kunst und Drama - waren Thomas Hensher und Matthew Barwick. Die Biografien der Briten beeindrucken durch zahlreiche, teils langfristige Auslandsaufenthalte, durch die sie wertvolle Erfahrungen sammeln konnten, besonders in der Kinder- und Jugendarbeit. Für die in Norwich ansässige Sprachenschule „The English Experience“ arbeiten sie bereits viele Jahre in den English Summer Camps. Von 9 bis 16.30 Uhr gab es vier Themenblöcke - auf dem Programm standen: „Englisch“, „Rollenspiel“, „Kunst“ und „Sport“. Das Material wird komplett von der Sprachenschule gestellt – selbst Mäppchen, Stifte und Hefte. Morgens und Nachmittags konnten die Schülerinnen und Schüler in den Pausen auf dem Schulhof entspannen und mittags lieferte der Mensabetreiber der Holderbergschule ein warmes Mittagessen. 10 Mütter bereiteten liebevoll frisches Obst und Rohkost mundgerecht zu, für eine willkommene Erfrischung zwischendurch. So stand der Vorbereitung für die Abschlusspräsentation am Freitag Abend in den Räumen der evangelischen Gemeinde in Eibelshausen nichts im Weg. Unter dem Motto: „Exam Day!“ hatten alle Gruppen kurze, szenische Beiträge vorbereitet, die auf Englisch vorgespielt wurden. Die zahlreich anwesenden Gäste reisten mit den Schülerinnen und Schüler nach Kanada, in die USA und nach England. Es gab Begegnungen mit wilden Bären, mit Donald Trump und natürlich mit der Royal Family. Nach vielen aufregenden und lehrreichen Abenteuern winkten dann auch Bestnoten in den anstehenden Prüfungen („exams“), womit sich der Handlungskreis schloss. Die Requisiten und Kostüme waren in der Schule und zu Hause mit Liebe zum Detail vorbereitet worden. Sehr beeindruckt von der sprachlichen und schauspielerischen Leistung zeigten sich neben den Familien auch die Schulleiterin Andrea Rink und der Vorsitzende der Rittal Foundation Friedemann Hensgen, der es sich nicht hatte nehmen lassen, zum zweiten Mal diesem Höhepunkt des Summer Camps beizuwohnen. Neben der Rittal Foundation hat auch die Stiftung der Sparkasse dieses beliebte und in jeder Hinsicht wertvolle Projekt großzügig finanziell unterstützt. Erfreut zeigte sich die Organisatorin des Summer Camps, Andrea Kluth, von der Teilnahme vieler umliegenden Schulen, besonders der Viertklässler aus den Dillenburger, Haigerer, Herborner und sogar Angelburger Grundschulen. Durch die Teilnahme ihrer Kinder versprachen sich die Eltern einen motivierenden Übergang in die weiterführenden Schulen. Da alle Viertklässler in einer Gruppe zusammengefasst waren, konnten auf ihre Bedürfnisse gut eingegangen werden. Die positiven Rückmeldungen vieler Eltern bestätigen die erfreulichen Beobachtungen vor Ort: Die Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen entwickelten sehr schnell ein Zusammengehörigkeitsgefühl; sie arbeiteten und spielten zusammen und halfen ganz ungezwungen, wenn es Verständnisprobleme gab. Im Fall einer Schülerin führten die positiven Erfahrungen im Summer Camp sogar dazu, dass sie sich im Nachhinein für den bilingualen Unterricht an der Holderbergschule anmeldete: der ungezwungene Umgang mit englischen Sprache hat die ursprünglichen Bedenken weggeblasen. Der extra angereiste Repräsentant der englischen Sprachschule, Loic Balory, zeigte sich erfreut über die wachsende Teilnehmerzahl und hofft, dass sich weitere Standorte für die English Summer Camps im Umkreis finden werden. „Wir passen uns den Bedürfnissen der Eltern und Schüler sowie den Gegebenheiten vor Ort an. In Italien organisieren auch Eltern und freie Träger die Camps, neben den Schulen. Gerne informiere ich interessierte Personen persönlich und vor Ort über die Möglichkeiten ein Summer Camp zu organisieren.“ Mit ihren langjährigen Erfahrungen dient auch Andrea Kluth als Ansprechpartnerin. In den nächsten Sommerferien soll in der letzten Ferienwoche erneut ein English Summer Camp angeboten werden – wenn sich mindestens 24 Teilnehmer anmelden. Interessierte können sich schon jetzt melden unter: andrea.kluth(at)web.de oder andrea.kluth(at)holderbergschule-ldk.de (Andrea Kluth)

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