Auf den Spuren von Natur und Geschichte

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Bei der ersten von insgesamt vier Touren, wurde von der Struth ausgehend, der über 380m hohe Hachborner Berg umrundet.
 
An verschiedenen Stationen wurden die Wanderer zu Themen aus Geschichte, Landwirtschaft, Geologie und Natur informiert. Hierbei wurde auch über die geplante Ausbeutung von Eisenstein und Erz auf über 200 ha. in den Fluren durch die Justushütte 1873 berichtet.
 
Alternativ zum 8 km langen Marsch wurde die Möglichkeit angeboten, mit einem Planwagen von einer zur anderen Station zu fahren. 
Keinen Gebrauch von diesem Shuttle machte die 84jährige, ehemalige Klosterhof-Wirtin Katharina.
Unter großer Bewunderung und ohne Hilfe bewältigte sie den 180m hohen Anstieg zum Hachborner Berg und überstieg auf dem weiteren Weg jedes weitere Hindernis. Hierfür zollten ihr alle Teilnehmer hohen Respekt. 
 
Bei einer ausgiebigen Pause auf dem Frühstücksplatz am Berg wurden Erinnerungen ausgetauscht und Anekdoten erzählt. Der weitere Weg führte über die romantische Dombach über den Hollerborn zum alten Grenzstein an der Kreisstraße 47, wo die erste Grenzgangstour endete.
 
Mit singen des Mailiedes kehrten die Grenzgänger bei der Maifeier der Burschen- und Mädchenschaft „Klostererben“ Hachborn ein um gemeinsam den Abschluß der 1. Grenzgangstour zu feiern. 
Die 2. Tour „ Kuhmark“ ist für Himmelfahrt, den 29. Mai 2014 geplant.
Der gemeinsame Abschluß findet im Nachborort Erbenhausen statt  
Weitere Infos unter: Grenzgang-Hachborn.de
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