Die Hölzhäuser Wanderfreunde im OHGV wanderten auf dem Drachenflugweg ohne Drachenflieger

Am Ortsrand von Reddinghausen unterhalb des Wanderportals   am Sportplatz Hatzfeld /Reddighausen starteten wir für diese Tagestour.  Und so stiegen wir bei  bestem  Herbstwetter erst über Wiesen und  dann im Wald aufwärts um den  Grubenkopf (538m + N.N.) herum und am Beerberg vorbei am Hang entlang bis zum  hoch gelegenen Startplatz der Drachenflieger. Obwohl  bei den  vorangegangenen  Extratouren weder der Kuckuck rief noch ein Köhler zu sehen war,  hatten wir auch diesmal  kein Glück und konnten keinen Drachenflieger entdecken. Aber der weite Blick von hier ins Edertal mit der Ederschleife und auf den Luftkurort  Dodenau   waren gut für die Seele des Wanderers. Nach wenigen Metern aufwärts erreichten wir den  Eisenberg (500m + N.N.),  wo eine  Informationstafel über die Historie des Gebietes Auskunft gibt.  Nach  der ersten Rast und Stärkung aus dem Rucksack begann der Abstieg nach Battenberg, einer schon sehr alten Stadt im Nachbarkreis Waldeck- Frankenberg  mit ca. 5000 Einwohnern, einigen historischen Sehenswürdigkeiten und etwa 340m + N.N. gelegen. Am Stadtrand, vorbei am Freibad und den Sportanlagen und mit einem Blick auf den Burgberg mit der Kellerburg, kamen wir nach  der Hälfte des  Weges zum zweiten Wanderportal dieser Strecke, denn auch hier kann die Tour begonnen  werden. Nach einem leichteren  Anstieg gelangten wir zur Aussicht am Buchhöll, wo noch einmal ausgiebig gerastet wurde. Auch hier gab es einen herrlichen Ausblick ins weite  hügelige Land und nochmals einen Blick auf Battenberg und Laisa. Weiter aufwärts durch  den Wald, um die Spinnerhöhe (536m + N.N.) herum, marschierten wir so langsam dem Ziel entgegen, aber nicht ohne noch einen Abstecher zu den Holzhäuser Klippen (Holzhausen bei Hatzfeld) zu machen. Nach dem Blick von den bizarren Felsen in die Tiefe führte uns der  Weg noch am Struthkopf (552m + N.N.) vorbei. Der letzte Kilometer führte danach nur noch steil  abwärts nach Reddinghausen, wo wir im Gasthof "Zum Edertal" einkehrten und uns stärkten und labten. 16 erlebnisreiche Kilometer, gut vorbereitet und geführt von der Wanderfreundin Claudia Einloft fanden so ein schönes Ende. Dafür ein "herzliches Dankeschön" von allen Mitwanderern an Claudia und ihren Gatten.


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