Marburger SV 1928 startet beim Stadtallendorfer Schwimmfest

Schwimmen: Geforderte Qualifikationszeiten für die Hessischen Kurzbahn-Meisterschaften erwiesen sich für Marburger Schwimmer als Hürde
v.l. Sarah Oßwald, Nathalie Richter, Nils Becker, Sabrina Försterling, Christina Rieß, Fynn Pfeiffer, Frederic Schwarz
v.l. Sarah Oßwald, Nathalie Richter, Nils Becker, Sabrina Försterling, Christina Rieß, Fynn Pfeiffer, Frederic Schwarz

Nach einwöchigem intensivem Trainingslager erwartete Trainerin Nathalie Richter nicht unbedingt Bestzeiten von ihren Schützlingen, dennoch wussten die Schwimmer das in den vielfältigen Trainingseinheiten Erlernte im Wettkampf umzusetzen. Im Hinterkopf blieb trotz allem die Möglichkeit, sich mit weiteren Normzeiten für die Hessischen Anfang November zu qualifizieren.
Allen voran sorgte Fynn Pfeiffer (Jg. 99) in seinen Rennen über 100 m Freistil (1:15,28/5.) und 100 m Rücken (1:28,57) mit einer Verbesserung seiner Bestzeiten um jeweils 2 Sekunden für eine Überraschung, die ihm am Ende eine Bronzemedaille bescherte. Einziger Wermutstropfen für Fynn, dass er mit 28/100 Sekunden über der geforderten Norm in 100 m Freistil lag. Bereits mit sechs Normzeiten für die Hessischen qualifiziert, bestätigte Sabrina Försterling (Jg. 97) ihre Form. Im Wettkampf über 100 m Rücken (1:17,49) schwamm sie zu Bronze, über 100 m Freistil (1:06,12) reichte es nur für den undankbaren vierten Platz. Im Jahrgang 1993/älter musste sich Lucas Schremb (Jg. 93) über 100 m Freistil (1:02,04) einem starken Teilnehmerfeld, mit dem späteren Erstplazierten Gianni Ferrero vom SC Wiesbaden 1911, stellen. Zwar hatte er mit den vorderen Platzierungen nichts zu tun, punktete aber mit persönlicher Bestzeit.
Zum ersten Mal gingen Nils Becker (Jg. 2000) und Sarah Oßwald (Jg. 99) über die 400 m Freistil-Distanz ins Rennen. Obwohl Beiden die Erfahrung und Routine über die lange Strecke fehlt, meisterten sie ihre Aufgabe gut. Nils platzierte sich am Ende auf dem 6., Sarah auf dem 9. Platz. Viel vorgenommen hatte sich der gesundheitlich angeschlagene Frédéric Schwarz (Jg. 96). Letztlich musste er seinen Kräften über 400 m Freistil (5:38,02) Tribut zollen, so dass es nur für den 4. Platz reichte. Eine deutliche Entwicklung war bei Brustspezialistin Christina Rieß (Jg. 97) über 100 m Rücken (1:28,03/13.) zu erkennen. Hier steigerte sie ihre Bestzeit um zwei Sekunden. Ehrgeizig verfolgt Lea Bischofsberger ihre Ziele. Selbst war sie mit ihren Leistungen nicht zufrieden, jedoch bestätigten die knappen persönlichen Bestzeiten über 100 m Freistil (1:13,38/15.) und 100 m Rücken (1:22,86/11.) ihre derzeitig gute Form.


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