Saisonstart für Marburger SV 1928 beim 37. Int. Frühjahrsmeeting in Pohlheim

Schwimmen: Marburger Schwimmer testen Langbahn – Sabrina Försterling holt viermal Edelmetall

Die Mannschaft des Marburger SV: (v.l.)  Rieß, Herrmann, Försterling, Nessler, Richter, Nagel, hinten: Ritter

Für die positive Medaillenbilanz des Marburger SV sorgte in diesem Jahr Sabrina Försterling (Jg. 97), die bei ihren vier Starts in der Wertung 96/97 viermal Edelmetall einsammelte. Schon zu Beginn lief es über 50 m Schmetterling (35,73) überaus gut, so dass sie sich nach langer Durststrecke in dieser Disziplin um eine Sekunde verbesserte und Silber gewann. Eine verrutschte Schwimmbrille beim Start über 100 m Rücken vereitelte eine Bestzeit und eine bessere Platzierung, so dass sich Sabrina mit dem dritten Platz zufrieden geben musste. Auch „unter“ Wasser machte Sabrina im neu eingeführten Wettkampf  „50 m Delphinbeine getaucht mit Kurzflossen“, bei dem sie ihre technischen Fertigkeiten voll ausspielte, eine gute Figur, und schlug als Zweite in einer Topzeit von 0:30,26 Minuten im Ziel an. Eine weitere Silbermedaille folgte über 50 m Freistil. Drei Starts - drei persönliche Bestzeiten, eine gute Bilanz für Christina Rieß (Jg. 97), die locker in ihren Rennen über 50 m Schmetterling (38,22/7.), 200 m Lagen (3:09,99/9.) und 50 m Freistil (34,40/12.) „aufschwamm“. Ein Überraschungspaket schnürte Fabian Ritter (Jg. 96), der in einem dynamisch orientierten und stilistisch einwandfreien 100 m-Brust-Rennen (1:27,53/5.) die Vorgaben umsetzte und sich um drei Sekunden verbesserte. „Top Wasserlage, eine souveräne Vorstellung“, so fasste Trainerin Nathalie Richter das Rennen von Fabian über 50 m Freistil (29,66/7.) zusammen, in dem er ebenfalls eine neue Bestmarke setzte. 

Zum ersten Mal starteten die 12-jährige Clara Nessler und Xenia Herrmann (Jg. 98) auf der 50-Meter-Bahn. Konditionell profitiert Clara von dem mittlerweile zweimaligen wöchentlichen Training, was sie über 100 Brust (1:44,71/9.) auf der 50-Meter-Bahn in einem einwandfreien Rennen unter Beweis stellte, indem sie klar ihre Bestzeit von der Kurzbahn unterbot. Eine weitere Bestmarke setzte sie über 50 m Freistil in 39,47 Sekunden/9. Platz. Bei Xenia reichte es konditionell auf der Langbahn über 100 m Brust (1:40,71/11.) noch nicht ganz, wobei sie die ersten 50 Meter sehr stark angegangen war. Auch sie unterbot über 50 m Freistil (39,49/7.) die Bestzeit der Kurzbahn und zeigte, dass ihr Potential ausbaufähig ist. Vereinskameradin Emma Nagel (Jg. 2000) ist bereits zum zweiten Mal in Pohlheim dabei. Überzeugend spulte Emma ihr Rennen über 100 m Brust (1:47,88/12.) ab und quittierte mit persönlicher Bestzeit. Schlappe sechs Sekunden schneller war sie über 50 m Freistil (38,78/8.) im Wasser unterwegs, wobei auch sie an ihre Kurzbahnzeiten herankam.

 


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