Schwimmer vom Marburger SV 1928 behaupten sich in Wetzlar

Schwimmen: Marburger Schwimmer testen Langbahn beim 7. Frühjahrsschwimmfest

„Wir sind in Bezug auf die Hessischen im Juni auf einem guten Weg“, so das Fazit der Trainerin über die Leistungen der 15-jährigen Sabrina Försterling, die an diesem Wochenende ihre Stärken insbesondere über 50 m (35,30) und 100 m Rücken (1:18,36/7.) mit neuen Bestmarken untermauerte. Auch auf ihrer Paradestrecke über 50 m Freistil (29,99) überzeugte Sabrina in einem technisch einwandfreien Rennen. Eine neue Bestmarke setzte Sarah Oßwald (Jg. 98), die sich auf der 100 m Freistil-Strecke gegenüber dem Vorjahr um neun Sekunden verbesserte und in einer stattlichen Zeit von 1:15,42 Minuten im Ziel anschlug. Über 100 m Brust (1:35,22/10.) lief es auf den ersten 50 Metern genau nach Vorgabe, allerdings ließen die Kräfte nach der Wende nach, so dass Sarah am Ende ihre Bestzeit knapp verfehlte.

Dass das Fundament steht, bewies Nils Becker (2000) in seinen Rennen über 100 m Freistil (1:18,16), in dem er sich nach einer perfekten Rennaufteilung um fünf Sekunden steigerte. Ebenso konzentriert lieferte Nils über 100 m Brust ab, und setzte in 1:46,72 Minuten/13. für sich starke Akzente. Von der anfänglichen Aufregung bemerkte man bei Vereinskameradin Vanessa Kapski (Jg. 99) im Wasser nichts mehr. Auf der 100-Meter-Freistilstrecke (1:23,87) schwamm sie unbeirrt ihr Rennen und verbesserte sich um drei Sekunden. Zwar ließ die Kraft auf der zweiten Hälfte auf der langen Bahn über 50 m Rücken (46,71) ein wenig nach, doch unterbot Vanessa trotzdem ihre Bestzeit. Unbeeindruckt der großen Kulisse schöpfte Emma Nagel (2000) aus ihrem Potential über 50 m Brust (47,69), so dass sie am Ende fünf Sekunden schneller im Becken unterwegs war. Ebenso gut lief es über 50 m Freistil (38,74), auch hier steckte sie ihre Bestmarke neu. 

Als Standortbestimmung nutzte „Oldie“ Fabian Grün (Jg. 79) den Wettkampf auf der 50-Meter-Freistil-Distanz. Dass man als „alter Hase“ durchaus der durchschnittlich zwanzig Jahre jüngeren Konkurrenz Paroli bieten kann, bewies er in einer Topzeit von 0:25,66 Minuten. Damit landete Fabian Grün in der mit 122 Aktiven bestückten Wertung auf dem zwölften Rang.


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