Selbst für erfahrene Wanderer gibt es noch Unbekanntes zu entdecken

Die Wandergruppe auf dem Nickenhof
Die Wandergruppe auf dem Nickenhof


"Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Wanderkleidung".
Dieses geflügelte Wort könnte auch für die Wanderung der Holzhäuser am ersten Juni-Sonntag bei ihrer Wanderung zum Nickenhof gelten.
Und, eine Tageswanderung im Juni mit dem Abmarsch "Unter der Linde" ist auch relativ selten bei den Wanderfreundinnen und Wanderfreunden Holzhausen. Aber die vorbereitete Streckenführung der Wanderung zum Nickenhof  machte es möglich. Und so begaben sich pünktlich um 9.00 Uhr immerhin 26 Teilnehmer unter der Leitung der Wanderfreunde Robert Heuser und Volker Lührig bei Regen auf die Strecke in Richtung Mornshausen an derSalzböde.
Am Anfang liefdie Truppe erst einmal auf der Steingasse bis zum Ortsausgang und dann an der Tennisanlage vorbei in Richtung  Herzhausen bis zum Vogelschutzgebiet. Nach einem Rechtsschwung war dann Bellnhausen das erste Ziel. Dort angekommen liefen wir zur Schutzhütte an der "Grube Ludwigshoffnung", wo noch im 19. Jahrhundert Nickel gefördert wurde. Während der ersten Rast konnte neben der Stärkung auch der historischeEingang der Grube in Augenschein genommen werden. Weiter abwärts ging's dann zur Allnaaue und später zwischen Frohnhausen und Gladenbach hindurch zur B 255, die wir in  Höhe der Rüchenbacher Hecke überquerten. Auf weitgehend unbekannten Wegen kamen wir dann bald in die Nähe von Mornshausen/a.S." Aber zuvor gab es  noch eine sehr interessante Rast an der Rauschenberghütte. Neben der Stärkung und Erholung waren vor allem die zahlreichen Stein- Skulpturen, die vor einigen Jahren anlässlich eines Jubiläums von verschiedenen Künstlern geschaffen wurden,  an und rings um die Hütte interessant und ansehenswert. Nach dem "Abstieg" vom Rauschenberg erreichten wir dann bald den Nickenhof (siehe auch unser Foto). Hier gab es dann die von den zwei "Veranstaltern" geplante Einkehr und das gemeinsame Essen im Freien auf Robert's Hof. Unser Vorsitzender, Hans Wolf, dankte den beiden Verantwortlichen und vor allem Wanderfreund Robert Heuser für diese schöne 17 Kilometer Wanderung, die trotz des Wetters, dafür kann ja keiner, ein schönes Erlebnis für alle war.


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