Tag der offenen Tür in der Marburger Produktionsschule

Kooperationsprojekt der Adolf-Reichwein-Schule und Arbeit und Bildung e.V. stellt sich erneut interessierten Besuchern vor

Das an dänischen Vorbildern orientierte Modell der Marburger Produktionsschule verbindet den produktorientierten Ansatz eines Betriebes mit der Berufsvorbereitung und Orientierung. Praxisorientierte Unterrichtsteile werden hier eng mit dem Produktionsprozess, begonnen von der Arbeit in der Holz- und Metallwerkstatt bis hin zur Vermarktung der Produkte, verzahnt. Gerade Jugendliche mit besonderen Bedürfnissen erhalten damit einen neuen Zugang zum Lernen und entwickeln neue Motivation die eigenen Interessen auszukundschaften und sich in den Arbeitsalltag zu integrieren. „Darüber hinaus bieten wir ihnen die Möglichkeit ihren Hauptschulabschluss nachzuholen und in diversen Praktika zusätzliche Arbeitserfahrungen zu sammeln“, erläutert Yvonne Grünthal, pädagogische Leiterin der MPS.

Zur Besonderheit der Marburger Produktionsschule zählt außerdem, dass es sich bei diesem Modell um eine Produktionsschulenkooperation zwischen einem freien Bildungsträger und einer Berufsschule handelt. Die ca. 25 hier tätigen Jugendlichen im Alter von 16-24 Jahren nehmen daher an Bildungsgängen zur Eingliederung in die Arbeitswelt (EIBE) der Adolf-Reichwein-Schule sowie Berufsvorbereitungsmaßnahmen (BVB) der Agentur für Arbeit oder Angeboten für Personen aus dem Rechtskreis-SGB-II bei Arbeit und Bildung e.V. teil. Finanziert wird das Projekt vom Hessischen Kultusministerium, der Agentur für Arbeit, dem KreisJobCenter Marburg-Biedenkopf sowie dem Europäischen Sozialfonds und der Stadt Marburg.

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Interessierte erhalten weitere Informationen unter: www.marburger-produktionsschule.de sowie telefonisch unter: 06421/886471.


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