„Miteinander für sechs Prozent mehr Geld“

TARIF Warnstreiks im Hinterland

Beschäftigte der Weso-Aurorahütte in Erdhausen (Foto) und von Buderus Guss in Breidenbach legten dazu kurzzeitig ihre Arbeit nieder. Bei Buderus kam aufgrund des Warnstreiks die Produktion zum Stillstand. Die Gewerkschaft fordert in den Tarifverhandlungen der Metall- und Elektronindustrie sechs Prozent mehr Entgelt und flexiblere Arbeitszeitregelungen. Arbeitnehmer sollten die Möglichkeit haben, individuell und zeitlich befristet ihre Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden pro Woche reduzieren zu können – für die Pflege kranker Angehöriger oder für die Kindererziehung. „Das ist eine wichtige und berechtigte Forderung für unsere gesellschaftliche Entwicklung“, sagte Gewerkschaftssekretär Harald Serth. Er kündigte bis zum 25. Januar weitere Warnstreiks an. Und sollte es danach keine Bewegung in der Tarifverhandlung geben, würden 24-Stunden-Streiks folgen – „in ausgewählten Betrieben“, erklärt Serth am Freitag in Erdhausen.


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