1300 Strohballen brennen

(Foto: Meistrell)

Die mehr als tausend Strohballen lagen, auf mehrere Mieten verteilt, auf dem Gelände. Das Feuer sprang sehr schnell auf alle Strohmieten über, wie Feuerwehrsprecher Stephan Schienbein am Abend auf Nachfrage des Hinterländer Anzeigers berichtete. Die Feuerwehr entschied sich, die Ballen „kontrolliert abbrennen zu lassen“. Man hätte die Strohballen ohnehin nicht mehr retten können, erklärte Schienbein die Entscheidung. Das Feuer zu löschen, hätte nur bedeutet, Trinkwasser unnötig zu vergeuden. Am Abend achtete die Feuerwehr darauf, dass das Feuer nicht auf Bäume, Büsche und abgeerntete Getreidefelder in der Nähe übergriff. „Es brennt noch und es wird noch eine Zeit lang brennen“, sagte Stephan Schienbein dem HA gegen 20 Uhr.

Um für ein eventuelles Übergreifen gewappnet zu sein, haben die Einsatzkräfte laut Schienbein eine 700 Meter lange Leitung zum nächsten Hydranten in Langenstein verlegt. Der betroffene Landwirt bezifferte den Schaden mit rund 15 000 Euro, wie Schienbein berichtete. Ihm war es nur gelungen, einige wenige Ballen vor den Flammen in Sicherheit zu bringen. Die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache laufen.


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