Blutiges Familiendrama: Weitere Zeugen gesucht

In diesem Wohnhaus im Marburger Südviertel starben zwei Menschen. (Archivfoto: Richter)

Dabei geht es Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei vor allem um zwei Passanten sowie einen bis dato unbekannten Mann. Ob und in welchem Umfang der Unbekannte relevante Angaben machen kann, ist allerdings völlig unklar.

Der mit einer hellen Hose und dunklen Jacke bekleidete Mann rannte kurz nach der Tat, bei der ein 52-Jähriger seine Tochter (27) erschoss, seine Ehefrau schwer verletzte und sich dann selbst tötete, gegen 14.22 Uhr von einem geteerten Verbindungsweg, der an dem Tatort vorbeiführt, auf die Friedrichstraße und von dort aus weiter in Richtung Wilhelmstraße.

Am Ende des Weges, Einmündung zur Friedrichstraße, traf er auf zwei Passanten. Diese Fußgänger bogen auf den Verbindungsweg in grobe Richtung Stresemannstraße/Altersheim ab.

Unbekannter in Tatortnähe

Derzeit ist nicht bekannt, so heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei, ob es sich bei den beiden Zeugen um Frauen oder Männer oder ein Pärchen handelt.

Einer der beiden Passanten war mit einer weißen Jacke oder einem weißen Mantel bekleidet. In der rechten Hand trug er zudem eine weiße Tragetasche. Beide Zeugen führten einen blauen Regenschirm mit sich.

Die Ermittlungsbehörden bitten um Mithilfe:

Wem ist ein Mann, eventuell laufend oder schnellen Schrittes unterwegs, rund um die Stresemannstraße/ Friedrichstraße/Wilhelmstraße aufgefallen?

Wer kann Angaben zu den beiden Passanten machen?

Weiterhin ist es für die Ermittler wichtig zu wissen, wer sich etwa zwischen 14 und 14.30 Uhr zu Fuß oder mit dem Auto in Tatortnähe aufgehalten und verdächtige Beobachtungen gemacht hat.

Die Passanten sowie weitere Zeugen werden gebeten, Kontakt mit dem Fachkommissariat der Kriminalpolizei in Marburg, Telefon(0 64 21) 4060, aufzunehmen.


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