Elf Entenküken auf Entdeckungstour in Marburg

EINSATZ  Feuerwehr und Polizei fangen die neugierigen Piepmätze in Marburg ein

Elf neugierige Entenküken gingen am Donnerstag auf Wanderschaft und beschäftigten Polizei und Feuerwehr. (Foto: Polizei)

Um kurz nach 16 Uhr watschelten die Küken durch die Marburger Frauenbergstraße und weckten das Interesse eines dortigen Geschäftsinhabers. Der Geschäftsmann sammelte nach und nach die Küken ein. Anschließend lernten sie die Polizei und die Feuerwehr kennen. „Die Entenmami, von der zunächst weit und breit nichts zu sehen war, ließ dann aber doch nicht so lange auf sich warten und meldete sich bei der Streife“, schreibt Polizeisprecher Martin Ahlich in seiner Mitteilung. Nach der Familienzusammenführung half die Feuerwehr bei der Neuorientierung und brachte die Tiere an die Lahn. „Wasser, Wiese und Freiheit konnten die Neugier der Küken aber nicht dauerhaft befriedigen“, so Ahlich weiter.

Familie nimmt sich der Tiere an

Sie gingen erneut auf Wanderschaft und verursachten gegen 21 Uhr den erneuten Einsatz von Polizei und Feuerwehr. Diesmal endete der Ausflug in der Temmlerstraße. Die Entenmutter tauchte dort nicht auf und die Suche nach ihr blieb ebenfalls erfolglos. Trotz diverser Fluchtversuche der elf Küken gelang es den Einsatzkräften sie nach und nach einzufangen.

Um den aufgeregten Entenküken eine kalte Nacht zu ersparen, brachte die Polizei sie auf einen Bauernhof nach Kirchhain-Sindersfeld, wo die hilfsbereite Familie sich des jungen Federviehs annahm und ein wohliges Nachtlager unter Rotlicht bereitstellte. (crö)


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