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Geburtshilfe vor dem Aus

Versicherer wollen mehr Geld / Klinik kündigt Hebammen

Zuletzt hatten etwa 390 Frauen pro Jahr in der Hinterländer Klinik entbunden. 13 Hebammen kümmerten sich um die Frauen. Sie haben in der vergangenen Woche schriftlich ihre Kündigung zum 31. März 2013 erhalten.

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Hebammen: "Der Schock sitzt tief" „Der Schock sitzt tief“, berichtet Bettina Löffler über die Gemütslage der Hebammen am Krankenhaus in Biedenkopf. Bis zuletzt hätten sie gehofft, dass sich zumindest übergangsweise noch eine Lösung findet. Um so mehr habe es sie getroffen, als sie in der vergangenen Woche erfahren mussten, dass dem doch nicht so ist und schon bald darauf ihre Kündigung in der Hand hielten. Als „trostlos“ beschreibt sie die momentane Situation. Die Station für Geburtshilfe am Krankenhaus sei für die Hebammen ja nicht nur ein Arbeitsplatz. „Das ist mehr Familie als Arbeit“, sagt sie. Und für eine Hebamme sei es eben schrecklich, wenn man ihr die Geburtshilfe wegnehme. Noch dazu, wenn das nach jahrzehntelanger Arbeit bei ein und demselben Arbeitgeber geschehe. Das empfindet ihre Kollegin Angela Schwarz nicht anders. „Unzählige Tränen“ seien schon geflossen, erzählt sie. Und das nicht nur, weil die Hebammen ihren Arbeitsplatz einbüßen, auf den sie teils angewiesen seien. Auch die werdenden Mütter haben die Frauen im Blick. „Das wird eine Riesen-Versorgungslücke nach sich ziehen“, ist Angela Schwarz überzeugt. Künftig würden die Gebärenden wohl erst einmal 35, 40 Kilometer fahren müssen, ehe sie zu einer Klinik gelangen. Dass auch viele Hinterländer auf die Nachricht geschockt reagieren werden, ist wohl nur noch eine Frage der Zeit. „Manchen, denen ich davon erzählt habe, haben schon gesagt: ,Ach, ich wollte doch eigentlich nochmal kommen’“, sagt Bettina Löffler.
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Das darf doch wohl nicht war sein.
Wo sollen denn unsere Kinder und Enkelkinder geboren werden? Zählt nur der Profit bei den Versicherungen?
Was will man denn noch den Hebammen alles zumuten?
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