Handwerk stellt sich vor

Vier Hinterländer Betriebe geben Einblicke hinter die Kulissen
Benjamin Hyttrek zaubert im Küchenstudio Wagner einige leckere Häppchen für die Besucher.
Im Autohaus Bad Endbach demonstriert Maximilian Kaut, wie er kleine Risse aus der Windschutzscheibe entfernt.
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Kleine Insektenhotels für den heimischen Garten selbst herstellen

Zu den heimischen Betrieben, die den Besuchern Einblicke in ihre Arbeit gewährten, gehörte auch die Gladenbacher Fliesengalerie. Hier veranschaulichte Dolph Pitzer anhand seines eigenen Firmenlogos, wie sich Wände und Böden durch die entsprechenden Fliesen mit Formen und Mustern schmücken lassen und jedem Raum ein individuelles Aussehen verleihen.

Darüber hinaus konnten die Gäste aber auch selbst aktiv werden: Mit Schmucksteinen und Mosaikstückchen rahmten sie ihr eigenes Foto ein, das zuvor mit einer Digitalkamera aufgenommen und ausgedruckt wurde. Nur einige hundert Meter weiter hatte die Schreinerei Wagner den knurrenden Mägen den Kampf angesagt.

In deren Küchenstudio zeigte Benjamin Hyttreck von der Firma Neff den Einsatz moderner Küchengeräte und zauberte den Besuchern einige schmackhafte Häppchen. Zudem tischten die Mitglieder der Volkstanz- und Trachtengruppe frische Waffeln auf.

Auch bei Wagners konnten die Gäste wieder selbst Hand anlegen. In der Schreinerwerkstatt fertigten sie unter Anleitung Viktor Bretthauers ein kleines Insektenhotel an, das sie anschließend im eigenen Garten aufstellen durften.

Malermeister Klaus Pitz hatte sich hingegen den Lehmputz als Thema vorgenommen und stellte seinen Besuchern gemeinsam mit seiner Gesellin Melina Schneider dessen Vorzüge vor. Als gestalterisches Element gewinne der nämlich zunehmend an Bedeutung, erklärte Pitz – vor allem auch deswegen, weil sich diese Putzart nicht im typischen Grau erschöpfe, sondern ganz individuell verziert und ausgearbeitet wird.

Zudem biete Lehmputz auch einen Vorteil für das Raumklima. "Er nimmt schnell Feuchtigkeit auf, kann diese aber auch wieder abgeben", erklärte der Malermeister. In den Ausstellungsräumen seines Geschäftes ließ sich zudem Brigitte Rack bei der Handweberei über die Schulter schauen.

Beim Autohaus Bad Endbach wiederum zeigte unter anderem Lehrling Maximilian Kaut, wie winzige Steinschläge in der Windschutzscheibe repariert werden und wie die Achse eines Fahrzeugs vermessen wird. Außerdem informierten sich die Besucher hier über einen Motortest und erfuhren Fakten über das Innenleben des fahrbaren Untersatzes.


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